Hans Joachim Egerer bearbeitetLiebe Döbelnerinnen und Döbelner,
sehr geehrte Besucher und Gäste,
werte Interessenten von www.doebeln.de,

seien Sie willkommen in unserer 1035 Jahre alten Stadt! Sie ist eine der brückenreichsten im Freistaat Sachsen; allein über die Freiberger Mulde, die das Zentrum als 17 ha große Insel einschließt, führen 23 Brücken und Stege.

Liebevoll restaurierte Bürgerhäuser, zahlreiche Geschäfte, Restaurants, Kneipen
und Cafés prägen unsere Altstadt. Auf kurzen Wegen erreicht man das Rathaus mit Stadtmuseum / Kleiner Galerie und Riesenstiefel, das Theater, unsere Kirchen, das Premierenkino, das moderne Stadtbad, Kindertages- und Sportstätten, Schulen aller Schularten, die Musikschule und vielfältigste Vereine. Bei einem Bummel begegnet man vielleicht sogar der historischen Pferdebahn.

Viele kleine und mittelständische Unternehmen entwickelten sich in den letzten Jahren zu innovativen, modernen Arbeitgebern für die gesamte Region.

Das alles macht Döbeln als lebenswerten Wohnort für viele Generationen attraktiv.

Durch die Eingemeindung von Ebersbach, Ziegra und Mochau konnten wir uns in den letzten Jahren über ca. 4.400 neue Einwohner freuen.

Da Döbeln verkehrsgünstig in Sachsen liegt, kann man umliegende interessante Ziele schnell und bequem erreichen, etwa das barocke Dresden, unsere Landeshauptstadt, Leipzig mit BMW, Chemnitz als Stadt der Moderne oder die Sächsische Schweiz. Auch das ist für manchen ein Argument, hier zu wohnen.

Auf www.doebeln.de möchten wir Sie über alles hier Sehenswerte, Lebenswerte sowie über das aktuelle Geschehen und die kulturellen Höhepunkte informieren.

Döbeln ist eine lebendige Stadt, die sich permanent verändert und Bemerkenswertes zu bieten hat. Ich lade Sie ein, sich ein eigenes Bild zu machen, an ihrer Entwicklung teilzuhaben und mitzuwirken.

Ihr

 

Hans-Joachim Egerer
Oberbürgermeister der Stadt Döbeln

 

 

 Aktuelle Informationen

 

 

Ein Schmuckkästchen


Zur Spielzeit 2012/ 2013 eröffnete das frisch sanierte Döbelner Stadtheater


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Ein städtebauliches Highlight ist das Stadtheater mit seinem modernen Anbau schon seit langem, nun ist es auch im Inneren eines der schönsten Theater in Sachsen.

Er war schon enorm der Andrang am 15. September 2012 zur Wiedereröffnung des Döbelner Theaters. Viele Döbelner und Besucher der Stadt wollten selbst sehen, wie sich das Theater nach seiner Sanierung präsentierte. Bei den halbstündigen Führungen durch das Haus herrschte dichtes Gedränge. Architekt Maik Schroeder, das frisch ernannte Ehrenmitglied des Theaters Manfred Decker und Fördervereinsmitglied Monika Groß erläuterten die Veränderungen. Besonders gut kam die neue Farbgebung an. In den Fluren und im Saal dominiert ein warmes, sattes Rot im Zusammenspiel mit einem weißen Farbton. An die Entstehungszeit des Hauses Ende des 19. Jahrhunderts erinnern der große Leuchter im Saal, Treppengeländer, Türbeschläge und viele andere Details. Die Besucher sitzen in neuen, bequemen Stühlen. Die Zahl der Sitze hat sich von 308 auf 283 verringert, dadurch herrscht in den Stuhlreihen mehr Beinfreiheit. In der ersten Reihe auf dem Rang sitzen die Besucher sogar noch etwas bequemer, dort sind die Sitze fünf Zentimeter breiter. Für ein angenehmeres Klima soll die neue Belüftung sorgen. In dem ebenfalls neuen Fußboden befinden sich unter jedem Sitz Lüftungsschlitze, die verbrauchte Luft wird über Öffnungen an der Decke wieder abgesaugt.
Spätestens seit der Errichtung des modernen Anbaus 2006/ 2007 war das Stadttheater ein absolutes städtebauliches Highlight, nun ist das Haus auch im Inneren ein Schmuckstück.
Trotzdem, die aufwendigsten und teuersten Veränderungen sieht man nicht, manche möchte man auch gar nicht sehen bzw. erleben. Dazu gehört sicher auch die Sprühflutanlage, die im Falle eines Brandes eingesetzt werden kann. Gespeist wird die Anlage im Fall des Falles aus einem 33 Kubikmeter-Tank, der sich unter der Bühne befindet. Überhaupt mussten bei der Sanierung viele sicherheitstechnische Anforderungen erfüllt werden. Für die Theatermitarbeiter brachte die Rekonstruktion deutlich verbesserte Arbeitsbedingungen. Der um 1,5 m vergrößerte Orchestergraben ist da besonders auffällig. Im gesamten Haus wurde die Elektrik erneuert.
Insgesamt wurden etwa 1,8 Millionen Euro in das Döbelner Theater investiert. Mit einer Grundsatzentscheidung gab der Stadtrat dafür am 20.05.2010 grünes Licht. Finanziert wird das Projekt von der Europäischen Union, im Rahmen des Europäischen Programms für Regionale Entwicklung (EFRE) werden 1,37 Millionen Euro bereit gestellt, sowie dem Kulturraum Mittelsachsen/ Erzgebirge (230.000 Euro) und der Stadt Döbeln (225.000 Euro). Am 15. September 2012 konnten Interessierte nicht nur das neue Haus kennenlernen, auch die neue Spielzeit begann mit dem traditionellen Theaterfrühstück.

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Brückenschlag wird vorbereitet


Planfeststellungsverfahren für die neue Brücke an der Schillerstraße läuft


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So könnte die neue Brücke in Verlängerung der Schillerstraße aussehen. Bei einer Länge von etwa 96m soll sie etwa 11m breit werden und sich unauffällig in die Stadtlandschaft einfügen.

(Zeichnung: VIC Brücken- und Ingenieurbau GmbH Dresden)

Etwa 29 Mal haben Bürger sich im Döbelner Rathaus die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren zum Bau der Brücke zwischen Schillerstraße und Sörmitzer Straße angesehen. Einige Bürger waren auch mehrmals da. Im Döbelner Rathaus und in der Landesdirektion Sachsen in Chemnitz lagen die Unterlagen vom 7. Januar bis zum 6. Februar 2013 zu jedermanns Einsicht aus. Herr des Verfahrens ist die Landesdirektion. Bei ihr können noch bis zum 22.Februar 2013 Einwände gegen die Planungen erhoben werden. Nach Abschluss des Anhörungsverfahrens wird über die Einwände entschieden.
Persönlich übergab Bauamtsleiter Erik Brendler den zuständigen Mitarbeitern der Landesdirektion Sachsen am 18. November 2012 die dicken Aktenordner mit Planungsunterlagen aus Döbeln. Die Stadt beantragte damit das Planfeststellungsverfahren zum Bau der Muldebrücke Schillerstraße. Der Stadtrat gab dafür in seiner Sitzung am 11. Oktober 2012 grünes Licht. Zuvor hatte Andreas Mickel vom Dresdner Ingenieurbüro VIC Verkehrsanlagen noch einmal ausführlich die umfangreichen Planungsbestandteile und Gutachten erläutert. Der Aufwand für ein Planfeststellungsverfahren, auf dessen Grundlage letztlich die Brücke gebaut werden kann ist immens. Zu den notwendigen Unterlagen gehören u.a. : die Verkehrs- und Brückenplanung, eine Landschaftspflegerische Begleitplanung im Rahmen der Umweltplanung, die Verkehrsplanerische Untersuchung, ein Bodengutachten, ein Faunistisches Gutachten, die Wasserspiegellagenberechnung, das Verkehrsführungskonzeption während der Bauzeit, die Untersuchung zur Verkehrsberuhigung der Verbindung Sörmitzer Straße – B 175, Immissionstechnische Untersuchungen sowie ein Einzelbaumgutachten. Die Stadträte waren von der akribischen Arbeit offensichtlich überzeugt und bestätigten die Unterlagen einstimmig bei einer Stimmenthaltung. Das Planfeststellungsverfahren bei der Landesdirektion Sachsen wird etwa ein Jahr dauern. Mit dem entsprechenden Planfeststellungsbeschluss wäre dann Baurecht für die Brücke gegeben.  Im günstigsten Fall könnte dann ab 2014 gebaut werden.

Täglich etwa 17.700 Fahrzeuge überqueren die Oberbrücke in Döbeln. Dies ergaben Verkehrszählungen, die das Mittweidaer Planungsbüro Uhlig und Wehling im November 2011 vornahm. Längst ist das Bauwerk, das 1996 komplett erneuert wurde an seine Kapazitätsgrenze gelangt. Im Berufsverkehr ist das immer wieder erlebbar. Gar nichts geht mehr, wenn auf der Brücke oder einer der angrenzenden Straße gebaut wird oder es zu einer anderen Verkehrsbehinderung kommt.
Abhilfe schaffen soll die neue Brücke, die von der Schillerstraße über die Freiberger Mulde hinüber zur Sörmitzer Straße führt.
Das Dresdener Planungsbüro VIC Brücken und Ingenieurbau GmbH hat dazu mehrere Ausführungsvarianten erarbeitet und miteinander verglichen. Diese wurden allesamt im Stadtentwicklungsausschuss, im Hauptausschuss und im Stadtrat vorgestellt. Bei der Beurteilung wurde Wert darauf gelegt, dass sich die neue Brücke ohne Dominanz in die Flusslandschaft einfügt. Die Konstruktionshöhe sollte so gestaltet werden, dass ein mittleres Hochwasser problemlos die Brücke passieren kann, es aber trotzdem zu keinen großen Anrampungen auf den beiden Uferseiten kommt. Weitere Kriterien für die Brückenauswahl waren die Baukosten und die künftigen Kosten für Wartung und Unterhaltung. Der Stadtrat sprach sich letztendlich am 29. März 2012 für eine Spannbeton- Plattenbalkenkonstruktion aus. Sie soll etwa 96 Meter lang, elf Meter breit sein und auf drei Betonpfeilern ruhen. Keiner der Pfeiler wird im Flussquerschnitt der Mulde stehen. Auf der Sörmitzer Uferseite kann die Straße ohne starke Steigung auf die Brücke geführt werden, auch der Mulderadweg passt noch unter der Brücke hindurch.

Wie aber werden sich die Verkehrsströme in Döbeln durch die Brücke verschieben? Im Stadtrat am 10. Mai 2012 stellte Andre Bertl vom Planungsbüro Uhlig und Wehling dazu entsprechende Untersuchungen vor. Eine wichtige, aber nicht ganz neue Erkenntnis: Das Verkehrsaufkommen in Döbeln ist hausgemacht, ganze 4% der etwa 17.700 Fahrzeuge, die täglich über die Oberbrücke rollen werden dem Durchgangsverkehr zugeordnet. 96 % der Fahrzeuge starten ihre Fahrt in Döbeln und/ oder haben hier ihr Fahrziel.
Durch die Brücke an der Schillerstraße würde das tägliche Verkehrsaufkommen an der Oberbrücke auf etwas mehr, als 10.000 Fahrzeuge sinken. Etwa 6.800  Fahrzeuge am Tag werden den Berechnungen zu Folge die neue Brücke nutzen. Der größte Teil davon wird über den Dresdner Platz abfahren. Nur etwa 300 Fahrzeuge zusätzlich pro Tag erwarten die Planer auf der Karl-Liebknecht-Straße in Sörmitz. Tempo 30- Zone, Aufpflasterungen und parkende Autos machen diese Route unattraktiv für den Schleichverkehr. Falls notwendig sollen weitere Schikanen eingebaut werden.

Döbeln hat Verstärkung bekommen


Acht Ziegra- Knobelsdorfer Ortsteile gehören seit dem 01. Januar 2013 zu Döbeln

Etwa die Hälfte der bisherigen Gemeinde Ziegra- Knobelsdorf wurde zum 01. Januar 2013 nach Döbeln eingemeindet. Die andere Hälfte gehört seitdem zu Waldheim. Der Gemeinderat in Ziegra- Knobelsdorf sowie die Stadträte in Waldheim und Döbeln fassten am 08. November 2012 die dazu notwendigen Beschlüsse. Am 14. November 2012 wurden dann die vertraglichen Regelungen in der Gemeindeverwaltung in Ziegra von den drei Bürgermeistern unterzeichnet.

Künftig gehören die Ortsteile Ziegra, Limmritz, Wöllsdorf, Töpeln, Schweta, Pischwitz, Forchheim und Stockhausen mit insgesamt 1.033 Einwohnern und 13,39 km² Fläche zu Döbeln. Die beiden bisherigen Ziegra- Knobelsdorfer Gemeinderäte Jacqueline Freiberg und Dieter Berger werden bis zur nächsten Wahl die neuen Ortsteile im Döbelner Stadtrat vertreten. Auch nach der Eingemeindung von Ebersbach im Juli 2011 wurde das so gehandhabt. In vielerlei Hinsicht waren Abläufe und Verfahrensschritte der Eingemeindung von Ebersbach Vorbild für das nun zu vollziehende Zusammengehen mit den neuen Ortsteilen. So wurde auch hier ein Ortschaftsrat mit acht Mitgliedern gebildet, den die bisherige ehrenamtliche Bürgermeisterin Helga Busch als Ortsvorsteherin leitet.

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Die Mitglieder des Limmritzer Faschingsclubs waren schon immer gern gesehene Gäste in Döbeln, hier bei einem gemeinsamen Besuch im Döbelner Rathaus mit den Karnevalisten aus Westewitz und Haßlau (Bild links). Hoch hinauf geht es für Wagemutige auf dem Kletterbogen im idyllischen Töpelwinkel (Bild rechts).

 

Was ändert sich für die Ziegraer?

Meldeamt

Gibt es Übergangszeiten/Fristen für die Änderung von Personalausweis• und Pass?
Die Änderung erfolgt innerhalb von sechs Monaten kostenfrei. Das Bürgerbüro im Döbelner Rathaus bleibt in der Zeit vom 05. bis zum 09.01.2013 geschlossen, da in der Zeit die Daten aus Ziegra übernommen werden müssen.

Standesamt

Ab 01.01.2013 ist das Standesamt Döbeln für die Ziegraer Ortsteile zuständig. An den Kosten ändert sich nichts, da die Gebühren sachsenweit gleich sind.

Gewerbeamt

Ab 01.01.2013 müssen An- und Abmeldung in der Stadtverwaltung Döbeln erfolgen.

Ortsrecht

Wie wird mit dem Ortsrecht, also Satzungen, Verordnungen etc., verfahren?
Döbelner Ortsrecht wird künftig auch in Ziegra gelten. Dazu wird der Erlass einer Erstreckungssatzung angestrebt. Damit würden dann die jeweiligen Satzungen und Verordnungen auf Ziegra ausgedehnt werden. Die entsprechenden Änderungen sollen so bald, wie möglich, spätestens  bis zum 31.12.2013 erfolgen.



Bauordnung

Ab dem 01.01.2013 müssen Bürger aus den Ziegraer Ortsteilen ihre Bauanträge etc. bei der Stadt Döbeln, Stadtplanungsamt, Sachgebiet Bauordnung stellen.
Was passiert mit bereits eingereichten Baugenehmigungen? Werden die für die Ziegraer dort bearbeitet, wo sie jetzt liegen – oder werden die Anträge nach Döbeln gegeben?
Hier wird es Einzelfallsentscheidungen geben. In der Regel werden sicherlich laufende Anträge dort beschieden werden, wo sie derzeit bearbeitet werden.

Wohngeld

Ab dem 01.01.2013 erfolgt die Wohngeldbearbeitung für die Ziegraer Ortsteile in der Stadtverwaltung Döbeln. Alle Anträge, die vor dem 01.01.2013 durch den Landkreis bearbeitet und entschieden wurden, bleiben bis zum Ablauf gültig. Die Wiederholungsanträge müssen danach bei der Stadt Döbeln eingereicht werden und werden durch diese bearbeitet und entschieden. Sollte es in bewilligten Anträgen Änderungstatbestände geben, so sind diese bis zum 31.12.2012 dem Landkreis anzugeben und ab dem 01.01.2013 an die Stadt Döbeln zur Kenntnis zu geben. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird sich dann die Stadt Döbeln verwaltungsintern um die Bearbeitung kümmern und ggf. auch die Akten anfordern. Alle diejenigen, die ab dem 01.01.2013 zum Wohngeld Fragen haben oder Anträge stellen möchten, erhalten alle Unterlagen und Informationen ab dem Zeitpunkt von der Stadt Döbeln. Persönliche Vorsprachen der Interessenten sind dabei ausdrücklich erwünscht.

Straßennamen / Post

Welche Anschriften gelten künftig für die neuen Ortsteile? Wie wird mit doppelten Straßennamen umgegangen?
Die Stadt Döbeln ist dabei mit der Post die Modalitäten abzustimmen.
Wie schreibe ich meine Anschrift, wenn ich z.B. in der Teichstraße in Stockhausen wohne?
Name, Stockhausen, Teichstraße, 04720 Döbeln

Schulbezirke Grundschulen

Ändert sich der Zuschnitt der Grundschulbezirke in Döbeln und Ziegra – wenn ja, wie?
In  Döbeln besteht für das gesamte Stadtgebiet ein Grundschulbezirk. Daran wird sich auch ab dem 01.01.2013 nichts ändern. Die Ziegraer Ortsteile gehören künftig zu diesem einen Schulbezirk

Kitaanmeldung

Ab wann gelten die Döbelner Kitagebühren für die von Döbeln zu übernehmende Kita in Ziegra?
Zum Stichtag 31.03. eines jeden Jahres werden in Döbeln die Betriebskosten für die Kitas ermittelt. Danach werden die Gebühren für den kommenden Abrechnungszeitraum (August 2013 bis Juli 2014) festgelegt. Ab dem Zeitraum gelten die Döbelner Kitagebühren auch für die Einrichtung in Ziegra.

Wo müssen Ziegraer ihre Kinder für die Kita anmelden?
Die Anmeldung kann in der Kita selbst, im Rathaus Döbeln oder im bisherigen Gemeindeamt in Ziegra erfolgen.

Bankverkehr

Müssen Einzugsermächtigungen neu erteilt werden bzw. Daueraufträge geändert werden (z.B. für regelmäßige Steuern/Gebühren?
Alle laufenden Forderungen wie Kitagebühren, Grundsteuer, Mieten, Pachten, Erbbauzinsen, Gewerbesteuer und Hundesteuer müssen ab 2013 an die Stadt Döbeln geleistet werden. Bestehende Einzugsermächtigungen bzw. Daueraufträge müssen geändert werden. Die Ziegraer Bürgerinnen und Bürger, die das betrifft, erhalten von der Stadt Döbeln entsprechende Schreiben. Darin werden ihnen alle notwendigen Daten mitgeteilt.

Bibliotheken

Wird die Ziegraer Bibliothek der Döbelner Stadtbibliothek zugeordnet?
Der Medienbestand der Ziegraer Bibliothek stammt von der Kreisergänzungsbibliothek. Daher verbleibt die Ziegraer Bibliothek vorerst im Verbund der Kreisergänzungsbibliothek. Darüber hinaus erfolgt natürlich künftig auch eine Betreuung über die Stadtbibliothek Döbeln.

Steuern und Gebühren

Ab 01.01.2013 gelten die Döbelner Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer. Bei der Hundesteuer zahlen die Ziegraer 2013 noch den bisherigen Betrag, erst ab dem 01.01.2014 gelten hier die Döbelner Steuersätze. Döbelner Ortsrecht wird künftig auch in Ziegra gelten. Dazu wird der Erlass einer Erstreckungssatzung angestrebt. Damit würden dann die jeweiligen Satzungen und Verordnungen auf Ziegra ausgedehnt werden. Die entsprechenden Änderungen sollen so bald, wie möglich, spätestens  bis zum 31.12.2013 erfolgen. Ab dem Zeitpunkt, zu dem die Döbelner Satzungen oder Verordnungen auch für Ziegra gelten, werden dann die in den Regelungen vermerkten Gebühren auch in Ziegra fällig.

Schiedsstelle (Friedensrichter)

Ab 01.01.2013 wird Ziegra durch die Schiedsstelle Döbeln mitbetreut.

Ansprechpartner

Gibt es für die Ziegraer Bürger Ansprechpartner vor Ort?
Die bisherige Bürgermeisterin, Frau Helga Busch wird künftig Vorsitzende des Ortschaftsrates Ziegra und des Ortschaftsrates Knobelsdorf sein. In dieser Eigenschaft wird sie ebenso wie eine Mitarbeiterin weiterhin als Ansprechpartnerin vor Ort sein.


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