Bekanntmachungen

Die amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Döbeln werden im Amtsblatt veröffentlicht.

Auf dieser Seite finden Sie Bekanntmachungen anderer Einrichtungen und Institutionen, um deren Veröffentlichung die Stadt Döbeln gebeten wurde. Für den Inhalt des Textes ist die jeweilige Einrichtung / Institution verantwortlich.

 Informationen
 des Regionalbauernverbandes Döbeln-Oschatz e. V.

 Was blüht denn da?

 Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
 Arbeitskreise Schule-Wirtschaft

 Regionale Ausbildungsmesse
 "Schule macht Betrieb"

 Amtliche Bekanntmachung des Staatsbetriebes Sachsenforst 

 Fünfter Aufruf für die forstliche Förderung
 in Sachsen

 Schreibaufruf des Müllerhof e. V. Mittweida

 "Steh-Auf-Geschichten" aus Mittelsachsen

 Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
 Ref. Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung

 Pilot-Projekt „kleine Baumeister“ ein voller Erfolg
 Fortsetzung kann folgen

 Pressemitteilung der EKM Entsorgungsdienste
 Kreis Mittelsachsen GmbH

 Gift im Müll treibt die Entsorgungskosten in die
 Höhe und gefährdet die Gesundheit
 Energiesparlampen und Co. gehören zur
 Schadstoffsammlung

 Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes
 des Freistaates Sachsen

 „Machen Sie mit“
 Wo bleibt mein Geld? – Weitere Teilnehmer für
 die größte freiwillige Haushaltserhebung gesucht

 Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Mittelsachsen

 Neue Karte für die Eisenbahn in Sachsen

 Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
 Regionalmarketing & ländlicher Raum

 Vereine stellen zahlreiche Anträge im
 Land(auf)Schwung-Kleinprojektepool
 Fördergesellschaft Regio Döbeln e. V.
 spricht Antragsstopp für 2018 aus

 Bekanntmachung der Landesdirektion Sachsen

 Öffentliche Bestellung eines bevollmächtigten
 Bezirksschornsteinfegers

 Pressemittelung des Frauenschutzhauses Freiberg

 Der Weg in ein gewaltfreies Leben

 

Informationen des Regionalbauernverbandes Döbeln-Oschatz e. V.

Was blüht denn da?

Wir machen deine Welt wieder buntAufmerksame Betrachter der Landschaft wundern sich bestimmt, was die Bauern seit nun schon 3 Jahren auf ihren Feldern anbauen. Neben den üblichen Kulturen wie Getreide, Raps, Mais, Rüben und Kartoffeln findet man nun oft auch bunte blühende Feldstriche aber auch vor allem im Herbst „verwahrloste Felder“, die sehr ungepflegt erscheinen. Das sind stillgelegte Flächen.

Diese Tatsache hat in der der europäischen Agrarpolitik ihre Ursache.

Landwirte, die mehr als 15 ha Acker bewirtschaften und Flächenprämien beantragen, müssen 5 % ihrer Ackerfläche mit sogenannten Greeningmaßnahmen oder ökologischen Vorrangflächen
(EFA, Abkürzung engl.) versehen.

Die Bauern dürfen unter verschiedenen Angeboten des Freistaates Sachsen dieses Greening selbst gestalten.

Eine Möglichkeit davon ist der Anbau von Zwischenfrüchten. Das heißt nach Aberntung der Hauptkultur, wie
z. B. Weizen wird eine weitere Kultur in den Boden gebracht, um einen Bewuchs auch über den Winter (bis Mitte Februar) zu gewährleisten. Sie sehen dann im Herbst oftmals gelb-weiß oder auch lila blühende Felder. Das ist eine Zwischenfrucht bestehend aus Senf und Ölrettich bzw. Phazelie. Es gibt für den Zwischenfruchtanbau eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten. Das war nur ein Beispiel davon.

Eine zweite Möglichkeit ist die Untersaat in der Hauptkultur. Das heißt Gräser oder Leguminosen (stickstoffsammelnde Pflanzen, wie Klee, Luzerne, Erbsen ...) werden in die Getreide- oder Maiskulturen mit eingesät. Nach der Aberntung der Kultur bleibt die Untersaat bis ins Folgejahr stehen und sorgt so für eine Begrünung über den Winter.

Diese beiden Möglichkeiten haben eine Wichtung von 0,3.

Ein Landwirt der z. B. 20 ha Ackerland bewirtschaftet muss bei einer Wichtungsfaktor 1 eine Greeningfläche von
1 ha vorhalten. In diesen beiden beschriebenen Fällen sind es dann sogar mehr als 3,3 ha.

Brachliegende Flächen (Wichtung 1) ist ein anderes Mittel um EFA anzulegen. Diese Flächen werden das ganze Jahr über nicht bewirtschaftet, werden der Selbstbegrünung überlassen aber auch begrünt durch gezielte Ansaat von Gräser-, Blühmischungen. Bis Mitte November soll diese Fläche 1 Mal gemulcht werden, eine Beweidung mit Schafen oder Ziegen ist ab 1. August möglich.

Die Wichtung 1 hat auch der Anbau von Leguminosen. Zu beachten hat der Bauer hier, dass weder Düngung noch Pflanzenschutz erfolgen darf. Die stickstoffbindenden Pflanzen müssen sich bis 15. bzw. 31. August (je nach Sorten) auf der Fläche befinden, danach darf geerntet werden.

Bienenweide einjährig/mehrjährig oder Streifen am Waldrand bzw. Pufferstreifen an Gewässern sind weitere Mittel, um dem Greening gerecht zu werden. Diese haben die Wichtung 1,5 – d. h. von 20 ha Ackerland müssen
ca. 0,7 ha so angelegt werden.

Auch hier müssen gewisse Regeln eingehalten werden, ähnlich wie bei den Brachen.

Die Bienenweiden stellen einen zusätzlichen hohen Anspruch an die Aussaat. Es müssen sogenannte Honigpflanzen, mindestens 10 verschiedene bei einjähriger bzw. 20 verschiedene Arten bei mehrjährigen ausgebracht werden.

Neben der Einhaltung dieser 5 % Regelung haben die Bauern die Möglichkeit, an verschiedenen
Agrar-Umweltprogrammen auf Grün- bzw. Ackerland teilzunehmen. Diese werden zusätzlich finanziell durch die
EU-Förderpolitik honoriert.

Liebe Bürger/innen, lassen Sie mich wissen, welches Landwirtschaftsthema Sie interessiert!

Gern auch über Telefon: 03431 622843

Iris Claassen, Geschäftsführerin Regionalbauernverband Döbeln-Oschatz e. V.

eingestellt am 26.06.2018

zurück zum Seitenanfang

 

Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
Arbeitskreise Schule-Wirtschaft

Regionale Ausbildungsmesse "Schule macht Betrieb"

Logo Schule macht Betrieb BildWenn es im Landkreis Mittelsachsen und den angrenzenden Regionen um Fragen der Berufsorientierung geht, ist „Schule macht Betrieb“ zu einem festen Begriff geworden.
Die Ausbildungsmesse findet in diesem Jahr zum fünften Mal in Mittweida, Freiberg und Döbeln im September statt. Über 200 regionale Unternehmen werden ihre Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten präsentieren.
Damit hat sich „Schule macht Betrieb“ zu einem beeindruckenden Event der Berufsorientierung entwickelt, zu der im vergangenen Jahr über 6000 Besucher begrüßt werden konnten. „Schule macht Betrieb“ bietet beste Möglichkeiten mit den Verantwortlichen und Azubis aus den Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Bewerbungsunterlagen für ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz werden bereits zu den Messeterminen gern entgegengenommen. Schüler, Eltern, Lehrer und alle Interessierte sind herzlich eingeladen.
Weitere Informationen z. B. zu den ausstellenden Unternehmen gibt es auf www.schule-macht-betrieb.de.
Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsorte:

  • 08.09.2018: Sporthalle "Am Schwanenteich", Leipziger Straße 15, 09648 Mittweida
  • 15.09.2018: Deutsches Brennstoffinstitut, Halsbrücker Straße 34, 09599 Freiberg
  • 22.09.2018: Sport- und Freizeitzentrum "WelWel", Fichtestraße 10, 04720 Döbeln

jeweils von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Weitere Veranstaltungen zu Ausbildung und Beruf im Landkreis Mittelsachsen:

  • Job- und Karrieretag, der Pendleraktionstag am 27.12.2018 in Freiberg
  • Woche der offenen Unternehmen Mittelsachsen vom 11. bis 16. März 2019
eingestellt am 25.06.2018

zurück zum Seitenanfang

 

 

Amtliche Bekanntmachung des Staatsbetriebes Sachsenforst

Fünfter Aufruf für die forstliche Förderung in Sachsen

Nach den erheblichen Sturmschäden durch „Herwart“ und „Friederike“ können ab sofort Förderanträge nach Teil 1 der Richtlinie Wald und Forstwirtschaft gestellt werden. Der Antragsstichtag ist der 31.10.2018. Gefördert werden Vorhaben zum Waldumbau mit dem Ziel standortgerechter und stabiler Waldbestände sowie Maßnahmen der Verjüngung natürlicher Waldgesellschaften in Schutzgebieten. Den Waldbesitzern steht damit erneut finanzielle Unterstützung zur Neubegründung von arten- und strukturreichem Wald in Aussicht.

Die Begünstigten erhalten einen Zuschuss in Höhe von 75 Prozent der förderfähigen Ausgaben.
Die Antragsunterlagen stehen über das Förderportal des Freistaates Sachsen zur Verfügung (http://www.smul.sachsen.de/foerderung/3527.htm).

Es sollen bevorzugt Anträge für Vorhaben gestellt werden, deren Ausführung in den Jahren 2019 und 2020 geplant ist. Sie sind spätestens bis zu dem genannten Stichtag bei Sachsenforst (Obere Forstbehörde – Außenstelle Bautzen) einzureichen. Der Antragsteller kann sofort nach Eingang des Antrags bei der Oberen Forstbehörde mit der Maßnahme beginnen – allerdings auf eigenes Risiko. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Erste Ansprechpartner für alle Fragen der Waldbewirtschaftung und zur forstlichen Förderung sind die örtlich zuständigen Revierförster im Privat- und Körperschaftswald des Staatsbetriebes Sachsenforst, Forstbezirk Leipzig wie auch die Sachbearbeiterin Forstförderung im Forstbezirk Leipzig. Die Kontaktadressen erhalten Sie unter www.sachsenforst.de/foerstersuche oder im Forstbezirk Leipzig, telefonisch unter 0341/860800 bzw. per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vor Einreichen des Förderantrags ist eine Beratung zur geplanten Maßnahme mit dem jeweiligen Revierförster unbedingt zu empfehlen. Informationen zur Forstförderung und zu den übrigen Angeboten von Sachsenforst für Waldbesitzer finden Sie auch unter www.sachsenforst.de.

Weiterführende Fragen zum Förderverfahren können auch an die Bewilligungsbehörde gestellt werden.

Staatsbetrieb Sachsenforst, Obere Forstbehörde – Außenstelle Bautzen, Paul-Neck-Str. 127 in 02625 Bautzen (Tel.: 03591 216 0, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

gez. Andreas Padberg
Leiter des Forstbezirkes Leipzig

eingestellt am 22.05.2018

zurück zum Seitenanfang

 

Schreibaufruf
zum Projekt "Steh-Auf-Geschichten" aus Mittelsachsen
des Müllerhof e. V. Mittweida

Wichtig ist nicht, wie oft wir gestolpert sind. Wichtig ist, wie oft wir wieder aufgestanden und unseren Weg weitergegangen sind. Persönliche Geschichten über solche Steh-Auf-Momente und Umbruch-Phasen sind ein kostbarer Schatz.

Wir möchten gemeinsam mit Ihnen diesen Schatz heben und Sie dazu ermutigen, Ihre Steh-Auf­-Geschichte mit anderen Menschen zu teilen. Durch Ihr Rück-Besinnen bestärken Sie zum Vorwärts-Gehen: Sich selbst, andere, uns alle.

Schreiben Sie uns Ihre Geschichte (auch anonym) an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an den
Müllerhof Mittweida, Auensteig 37, 09648 Mittweida

Weitere Informationen unter: www.stehaufgeschichten.de

Danke!

eingestellt am 22.05.2018

zurück zum Seitenanfang

 

Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
Ref. Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung

Pilot-Projekt „kleine Baumeister“ ein voller Erfolg – Fortsetzung kann folgen

Foto1 PM10 RückblickMittelsachsen: Die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen brachte Grundschülern im April die regionaltypische Baukultur mit einer Pilot-Projektreihe nah. Für alle Beteiligten waren die vier Projekttage an verschiedenen Grundschulen ein voller Erfolg. Dabei wurden mehr als 70 Zweit- und Drittklässler als „kleine mittelsächsische Baumeister“ ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises Mittelsachsen und den LEADER-Managements initiierte die Nestbau-Zentrale das Projekt „kleine Baumeister“ für Grundschulen in Mittelsachsen. Ziel ist es, schon den jungen Landkreisbewohnern Wissen zur regionaltypischen Bauweise und Entstehung dörflicher Strukturen sowie traditionellem Handwerk zu vermitteln.

In vier Grundschulen in Marbach, Eppendorf, Seifersbach und Großweitzschen fand vom 11. bis 25. April jeweils ein erlebnis- und lehrreicher Projekttag mit Schülern der zweiten und dritten Klasse statt. Fachlich unterstützt wurde die Nestbau-Zentrale durch Architekt Norbert Dittrich aus Oederan. „Für mich war es spannend, so ein neuartiges Projekt zu entwickeln und zu begleiten. Die Arbeit mit den Kindern hat mir viel Spaß gemacht und zu einer freudigen Abwechslung im Arbeitsalltag beigetragen“, resümiert der erfahrene Architekt die Zusammenarbeit mit den Schulen und der Nestbau-Zentrale.

Schon vor dem jeweiligen Projekttag wurden die Schüler mit Sammelboxen für „kleine Baumeister“ ausgestattet und konnten Naturmaterialien sammeln. Alle Boxen waren zu den Projekttagen gut gefüllt und es zeigte sich, wie vielseitig Material beim Bauen verwendet werden kann. Nestbau-Koordinatorin Josefine Tzschoppe stimmte die Kinder zu Beginn des jeweiligen Projekttages ein. „Im ersten Teil konnten die Kinder zunächst erfahren, wie ein Dorf entsteht und wie traditionelle Häuser und Höfe gebaut werden. Anschließend stellten die Schüler echte Lehmziegel im Kleinformat her“, fasst Tzschoppe den Vormittag zusammen. „Die Ziegel sowie ein detailliertes Modell eines Dreiseithofes zum Auf- und Abbauen verbleiben in den jeweiligen Schulen und können auch zukünftig für den Unterricht genutzt werden. So wirkt unser Projekttag nicht nur langfristig, sondern auch nachhaltig.“

Nach dem Mittagsessen besuchten die Kinder ortsansässige Handwerker, natürlich ausgestattet mit schützenden gelben Bauhelmen für kleine „Nestbauer“. Beim Dorfrundgang vor bzw. nach dem Besuch der Handwerker schauten sich alle Schüler wissbegierig im Ort um und konnten das Gelernte auch gleich praktisch anwenden. Begriffe wie Fledermausgaube oder Satteldach sind für die Kinder nun keine Fremdwörter mehr. Außerdem erhielten die Kinder einen Einblick in typische Handwerkstätigkeiten von Tischlern, Dachdeckern und Zimmermännern und durften selbst aktiv werden. So entstanden unter anderem Wegweiser, Schieferherzen und kleine Insektenhotels. Die fleißigen Baumeister wurden am Ende des Tages mit einem kleinen Geschenk und einem Baumeister-Diplom von der Nestbau-Zentrale belohnt.

Zur Nachhaltigkeit des Projekts trägt auch bei, dass es im kommenden Jahr fortgesetzt werden soll. Interessierte Grundschulen des Landkreises können sich dafür mit der Nestbau-Zentrale in Verbindung setzen. „Wir würden uns freuen, wenn wir auch im nächsten Jahr wieder mit kleinen Baumeistern lernen können, wie in Mittelsachsen gebaut wurde und gebaut wird. Vorher bereiten wir jedoch noch unsere Veranstaltungsreihe zum „ländlichen Bauen“ im Spätsommer oder Herbst vor. Für alle Nestbauer in Mittelsachsen, die gerade eine Immobilie sanieren oder noch nach passenden Anreizen zum Bauen suchen“, blickt Projektleiterin Anja Helbig optimistisch voraus. Alle Infos zur Nestbau-Zentrale gibt es im Internet unter www.nestbau-mittelsachsen.de.

Die Nestbau-Zentrale ist ein Modellprojekt des Landkreises Mittelsachsen im Rahmen des Bundeswettbewerbs Land(auf)Schwung und über folgenden Kontakt erreichbar:

Rosa-Luxemburg-Straße 1, 04720 Döbeln
Telefon: 03431 / 70 571 58
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fotos & Text: Nestbau-Zentrale Mittelsachsen

eingestellt am 22.05.2018

zurück zum Seitenanfang

 

Pressemitteilung der EKM Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH

Gift im Müll treibt die Entsorgungskosten in die Höhe und gefährdet die Gesundheit
Energiesparlampen und Co. gehören zur Schadstoffsammlung

Alle Haushaltsabfälle aus den schwarzen Tonnen des Landkreises Mittelsachsen landen in der Restabfallbehandlungsanlage Chemnitz. Dort wird der Restabfall getrocknet, zerkleinert, gesiebt und sortiert.

Holz, Schrott und feste Bestandteile wie Steine und Glas werden aussortiert und verwertet. Der Rest wird als Ersatzbrennstoff verbrannt. Energetisch genutzt, sagt der Abfallwirtschaftler fachmännisch.

Das ist alles kein Problem. Denn in Deutschland werden Grenzwerte und die Reinhaltung der Luft streng überwacht. Probleme gibt es, wenn giftige Stoffe im Restmüll landen, die dort nichts zu suchen haben. Sie stecken in kleineren Elektrogeräten, Schaltern, Batterien, Energiesparlampen und Quecksilber-Fieberthermometern.

Alarm wurde Ende Januar 2018 bei der Eingangskontrolle einer Verwertungsanlage geschlagen. Der Anteil an giftigem Quecksilber in den Ersatzbrennstoffen aus Chemnitz war zu hoch. Ersatzbrennstoffe mit zu hohen Schwermetallgehalten müssen teuer entsorgt werden. Letzten Endes werden diese Kosten auf die Verursacher übertragen. Kurz die Abfallgebühren könnten steigen. Und das trifft alle.

Gifte in der Mülltonne verschwinden zu lassen, ist unverantwortlich. Die Mitarbeiter an den Fließbändern in der Verwertungsanlage Chemnitz werden nichts ahnend den Quecksilberdämpfen ausgesetzt, wenn Fieberthermometer und Energiesparlampen auf den Fließbändern zerbrechen.

Beides ist unnötig! Giftige Abfälle können kostenlos abgegeben und schadlos entsorgt werden.

  • alte Elektrogeräte auf allen Wertstoffhöfen
  • Arzneimittel, Energiesparlampen, Chemikalien usw. am Schadstoffmobil und im Zwischenlager für Sonderabfall in Freiberg, Schachtweg 6
  • Batterien in jedem Supermarkt oder Baumarkt
  • Energiesparlampen in vielen Baumärkten

Wenn Sie sich unsicher sind, welcher Abfall wohin gehört, fragen Sie die Abfallberater der EKM:

EKM Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH: 03731 2625-41 und 42 oder www.ekm-mittelsachsen.de

eingestellt am 22. Mai 2018

zurück zum Seitenanfang

 

Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen

„Machen Sie mit“
Wo bleibt mein Geld? – Weitere Teilnehmer für die größte freiwillige Haushaltserhebung gesucht

Sie wollten schon immer einmal wissen, wofür genau Sie Ihr Geld ausgeben und wie viel Sie tatsächlich für Lebensmittel, Miete oder Freizeitaktivitäten aufwenden? Oder Sie möchten erfahren, wo noch Einsparpotentiale bestehen und sich nebenbei auch ein kleines Taschengeld verdienen? Dann melden Sie sich jetzt für die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2018 an!

Die Mitarbeit von Haushalten aus allen sozialen Schichten wird benötigt, welche freiwillig im 3. oder 4. Quartal Auskunft über ihre Lebensverhältnisse und Verbrauchsgewohnheiten geben. Teilnehmende Haushalte erhalten eine Geldprämie in Höhe von 80 € sowie am Ende des Erhebungszeitraumes auch einen genauen Überblick über ihr verfügbares Einkommen.

Die EVS ist die größte freiwillige Haushaltserhebung der amtlichen Statistik, die nur alle fünf Jahre stattfindet.
Sie liefert eine zuverlässige Planungsgrundlage für viele Bereiche der Sozial-, Steuer- und Familienpolitik.
Die Ergebnisse der EVS werden vor allem auch als entscheidende Grundlage für die Festlegung des Regelbedarfs für das Arbeitslosengeld II, für die Berechnung des Verbraucherpreisindex und für die Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung verwendet.

Egal, wie viel Sie verdienen oder ausgeben, ob Sie allein oder mit Ihrer Familie zusammen leben, ob Sie jung oder alt sind, ob Sie studieren, einer Arbeit nachgehen, Arbeit suchen oder bereits im Ruhestand sind: Alle können sich an der bundesweiten EVS 2018 beteiligen!

Nur mit Ihrer Mithilfe können aussagekräftige Informationen über die Lebenssituation der privaten Haushalte in Deutschland gewonnen werden. Diese fließen unmittelbar in Entscheidungen der Sozial-, Steuer- und Familienpolitik ein und betreffen damit letztlich das persönliche Leben von uns allen.

Auskünfte zur EVS 2018 und das Teilnahmeformular finden Sie unter www.statistik.sachsen.de/html/18283.htm oder www.evs2018.de. Gern stehen wir Ihnen telefonisch unter der kostenlosen Hotline: 0800 033 25 25
zur Verfügung.

eingestellt am 04.05.2018

zurück zum Seitenanfang

 

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Mittelsachsen

Neue Karte für die Eisenbahn in Sachsen
Verkehrsverbünde bieten Überblick über SPNV-Linien für den ganzen Freistaat

Chemnitz/VMS Die fünf sächsischen Verkehrsverbünde haben ihren gemeinsamen Netzplan auf den neuesten Stand gebracht. „Eisenbahnen in Sachsen“ bietet einen Überblick über alle Bahn-Strecken im Freistaat sowie Informationen zu Tarifen und alle Kontaktmöglichkeiten. Die kompakte Karte ist ab sofort bei allen Verkehrsverbünden und den Servicestellen kostenfrei erhältlich und hängt an Bahnhöfen und in den Zügen aus.

Auf der Rückseite der Karte finden sich Informationen zu den Verkehrsverbünden und Hinweise zu günstigen Tickets. Auf der Karte zeigen die Verbünde, wofür sie stehen und was ihre Aufgabe ist: Busse und Bahnen in ihren Gebieten besser zu verknüpfen und mit einem Ticket alles fahren zu können. Für Fahrten durch den ganzen Freistaat gibt es viele Ticket-Möglichkeiten, die kurz erläutert werden. Für umfassende Informationen sind alle
Kontaktdaten der Unternehmen und Verbünde angegeben. So wird das Umsteigen auf Bus und Bahn in ganz Sachsen einfacher und übersichtlicher, denn auf den Gleisen ist es bunt geworden: Heute sind in Sachsen 15 verschiedene Bahngesellschaften unterwegs.

Alle Informationen zu Fahrplänen und Tarifen gibt es bei den sächsischen Verkehrsverbünden und Bahnen und im Internet unter www.mdv.de  /  www.vms.de  /  www.vvo-online.de  /  www.vogtlandauskunft.de und www.zvon.de.

eingestellt am 14.02.2018

zurück zum Seitenanfang

 

Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
Regionalmarketing & ländlicher Raum

Vereine stellen zahlreiche Anträge im Land(auf)Schwung-Kleinprojektepool
Fördergesellschaft Regio Döbeln e. V. spricht Antragsstopp für 2018 aus

Anfang November rief die Fördergesellschaft „Regio Döbeln“ e.V. Vereine und andere Institutionen im ländlichen Raum auf, Projekte für eine Förderung über den Kleinprojektepool für das Jahr 2018 einzureichen.

In den darauffolgenden drei Monaten wurden 29 Projektanträge angemeldet.

„Mit dem Kleinprojektepool und seinem vereinfachten Antrags- und Abrechnungsverfahren wollen wir Vereine auf dem Land an die Projektarbeit heranführen. Wir freuen uns, dass dies im vorigen Jahr bei 24 Vorhaben sehr gut geklappt hat.“, sagt Dr. Manfred Graetz, Vorsitzender der Fördergesellschaft Regio Döbeln e.V. „So vielfältig wie unser Landkreis ist, so vielfältig sind die beantragten Projekte. Ob ein Treffpunkt „Guck & Quatsch“, ein Schachspiel für Kinder, das Projekt Blumen statt Beton einer Gartenanlage oder ein Fotowettbewerb – alle Projekte tragen dazu bei, die Gemeinschaft zu fördern.“, führt Graetz weiter aus.

Auf Grund des großen und gewachsenen Interesses von Vereinen an einer Förderung von Kleinprojekte für das Jahr 2018 ist das derzeit zur Verfügung stehende Budget ausgeschöpft. Es ist geplant den Kleinprojektepool in Zukunft wieder aufzulegen.

Die bisherigen Beispiele, die im Rahmen des Kleinprojektepools unterstützt wurden sind unter: www.landaufschwung-mittelsachsen.de/kleinprojekte/beispiele.html zu finden.

eingestellt am 09.02.2018

zurück zum Seitenanfang

 

Bekanntmachung der Landesdirektion Sachsen
über die öffentliche Bestellung eines bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers

Gemäß § 10 Abs. 2 des Gesetzes über das Berufsrecht und die Versorgung im Schornsteinfegerhandwerk (Schornsteinfeger-Handwerksgesetz – SchfHwG) in der derzeit geltenden Fassung gibt die Landesdirektion Sachsen nachfolgende Bestellung als bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger bekannt:

Mit Wirkung vom 1. September 2017 wurde Herr Schornsteinfegermeister Andreas Bunk als zum bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger für den Kehrbezirk 14 5 22-01 Döbeln bestellt.

Der Kehrbezirk 14 5 22-01 Döbeln umfasst im Wesentlichen Straßenzüge der Stadt Döbeln mit den Ortsteilen Mochau und Bormitz, der Gemeinde Zschaitz-Ottewig mit dem Ortsteil Mischütz und der Gemeinde Hartha.

Die Bestellung zum bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger ist gemäß § 10 Abs. 1 Satz 1 SchfHwG auf sieben Jahre befristet und endet daher mit Ablauf des 31. August 2024.

Der Betriebssitz des bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers Andreas Bunk befindet sich derzeit in:
04720 Döbeln, Ritterstraße 11, Tel.: 0171 4720617 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Chemnitz, 15. August 2017
Peggy Hetzner

zurück zum Seitenanfang

 

Pressemitteilung des Frauenschutzhauses Freiberg

Der Weg in ein gewaltfreies Leben

Frauenschutzwohnung Freiberg0Dieser Weg kann mühevoll und steinig sein. Die Schlüsselwörter sind Schutz, Sicherheit und Unterstützung.

Gewalt an Frauen – sie passiert täglich, meist im Verborgenen. Sie schleicht sich oft auf leisen Sohlen in die Beziehung und es ist für die Betroffenen schwer, sich angemessen zu wehren und rechtzeitig Konsequenzen zu ziehen. Für Außenstehende ist es meist unbegreiflich, wie misshandelte Frauen sich verhalten. Die Opfer schweigen und wahren für ihre Angehörigen den guten Schein der heilen Welt.

Von Gewalt betroffene Frauen fühlen sich oft allein gelassen und schämen sich für das, was ihnen angetan wird. Neben der Angst vor dem Partner, der Sorge um die Kinder oder über das „Gerede“ der Nachbarn/-innen, Verwandten, Arbeitskollegen/-innen kommt häufig noch das Gefühl von Schuld und Ohnmacht hinzu.

Manchmal ist es die Hoffnung, dass der Partner nur eine „schwierige“ Zeit hat und mit den Übergriffen aufhört. Manchmal ist es aber auch die Furcht, dass ihnen niemand glauben oder helfen wird.

Andauernde häusliche Gewalt zwingt Betroffene zu einem Leben in Angst und Isolation. In solchen Situationen ist es richtig und wichtig, sich professionelle Hilfe zu suchen. Hier bietet das Frauenschutzhaus Freiberg die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen mit der Situation auseinander zu setzen und mit Fachberaterinnen nach Lösungswegen zu suchen.

Scheuen Sie sich im Notfall nicht, die Polizei unter der Tel.-Nr. 110 zu verständigen. Sie ist verpflichtet, auf einen Notruf hin sofort zu kommen. Außerdem kann sie Ihren Partner nach dem Gewaltschutzgesetz verweisen und/oder den Kontakt zum Frauenschutzhaus herstellen.

zurück zum Seitenanfang

Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung einverstanden.
Weitere Informationen Ok