Bekanntmachungen

Die amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Döbeln werden im Amtsblatt veröffentlicht.

Auf dieser Seite finden Sie Bekanntmachungen anderer Einrichtungen und Institutionen, um deren Veröffentlichung die Stadt Döbeln gebeten wurde. Für den Inhalt des Textes ist die jeweilige Einrichtung / Institution verantwortlich.

 Mitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen

 Neue Broschüre erschienen
 "ProduktSCHAU ... was es in Mittelsachsen alles gibt"

 Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen

 Neues Gesicht für Homepage
 www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de und Schaltung
 von Kinospots

 Pressemitteilung der EKM Entsorgungsdienste
 Kreis Mittelsachsen GmbH

 Entleerungstermine für Abfallbehälter
 Abfallkalender 2019

 Pressemitteilung des Frauenschutzhauses Freiberg

 Häusliche Gewalt - Viele Frauen schweigen

 Pressemitteilung des Regionalbauernverbandes
 Döbeln-Oschatz e. V.

 Nitrit im Brunnenwasser

 Pressemitteilung der Sächsischen Energieagentur -
 SAENA GmbH

 Attraktive Zuschüsse für Heizungs-
 modernisierung - Sächsische Energieagentur
 informiert und berät.

 Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
 Ref. Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung

 Karriereportal Mittelsachsen

 Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
 Ref. Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung

 Pilot-Projekt „kleine Baumeister“ ein voller Erfolg
 Fortsetzung kann folgen

 Pressemitteilung der EKM Entsorgungsdienste
 Kreis Mittelsachsen GmbH

 Gift im Müll treibt die Entsorgungskosten in die
 Höhe und gefährdet die Gesundheit
 Energiesparlampen und Co. gehören zur
 Schadstoffsammlung

 Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes
 des Freistaates Sachsen

 „Machen Sie mit“
 Wo bleibt mein Geld? – Weitere Teilnehmer für
 die größte freiwillige Haushaltserhebung gesucht

 Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
 Regionalmarketing & ländlicher Raum

 Vereine stellen zahlreiche Anträge im
 Land(auf)Schwung-Kleinprojektepool
 Fördergesellschaft Regio Döbeln e. V.
 spricht Antragsstopp für 2018 aus

 

Mitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen

Neue Broschüre erschienen
"Produktschau ... was es in Mittelsachsen alles gibt"

Regionale Produkte sind schon seit langem Botschafter für den Landkreis Mittelsachsen. Die Bandbreite reicht von Spielzeug und Mode über Wohnaccessoires und Dekorationsartikel bis hin zu Fahrrädern, Baumaterialien und Kosmetik. Unser Redaktionsteam hat viele Unternehmen vor Ort besucht und die Menschen und Macher persönlich getroffen. Dabei wurde deutlich: Die Firmen in Mittelsachsen legen großen Wert auf Nachhaltigkeit. Entstanden ist eine wunderbare Broschüre, die Lust macht, Mittelsachsens Wirtschaft zu entdecken.

Anlehnend an die Broschüre findet vom 02.02.2019 bis zum 24.03.2019 auf Schloss Rochsburg die Ausstellung "Lieblingsstücke" statt.

eingestellt am 13.11.2018

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen

Neues Gesicht für Homepage
www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de
und Schaltung von Kinospots

Mit „Mittelsachsen ist mein Platz zum Wachsen“ macht die Region bereits seit einiger Zeit mit Postkarten und Imagebroschüre auf sich aufmerksam. Nun gibt es auch ein passendes Video dazu. Gezeichnet von einer mittelsächsischen Illustratorin wird der Bogen der „Platz zum Wachsen“-Kampagne in einem animierten Cartoon weitergespannt. „Wir wollen uns mit diesem Film abheben. So gibt es gereimte Verse kombiniert mit Zeichentrick“, erklärt Landrat Matthias Damm. Ende November läuft er darüber hinaus in Kinos in 15 Städten in ganz Deutschland, so in Berlin, Stuttgart, Wiesbaden, Dortmund, Duisburg, Essen. Ganz bewusst sei die Werbeschaltung in die Vorweihnachtszeit gelegt. „In diesen Tagen und Wochen ist meist das Heimatgefühl und die Gedanken an Familie und Freunde groß. Mittelsachsen habe einen großen Fachkräftebedarf und wir möchten mit unseren Mitteln versuchen, diesem zu begegnen“, so Damm weiter.

Abrufbar ist das Video auf der überarbeiteten Internetpräsens: www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de

Mit dem Relaunch der Homepage konzentriert sich das Standortmarketing für die Wirtschaftsregion Mittelsachsen auf seine Zielgruppen. So wurden die Angebote jetzt noch stärker auf Unternehmen, Fachkräfte und Schüler zugeschnitten.

Bewährtes:

Die Firmendatenbank für Unternehmen auf der Suche nach Kooperationspartnern, das Karriereportal für Fachkräfte auf der Suche nach beruflicher Veränderung und das Schülerportal mit Infos zu Ausbildung, Ferienjob und Co. bleiben der Website erhalten. Neu ist, dass die einzelnen Angebote jetzt zentral und strukturiert unter den jeweiligen Rubriken aufzufinden sind.

Auch der Service der Nestbau-Zentrale ist prominent nicht nur für Rückkehrer oder Firmen, die diesen Service nutzen wollen, auf der Startseite zu finden.

Darüber hinaus erzählen Mittelsachsen ihre Erfolgsgeschichte in der Nachhaltigkeitsregion.

Aktuelle Wirtschaftsinformationen und Termine werden noch ausführlicher präsentiert.

Neues:

Die Infothek auf der Internetseite wurde ebenfalls verbessert. Sie hat unten auf der Startseite ihren festen Platz. Das Informationsmaterial steht zum Download zur Verfügung und kann auch bequem am Bildschirm durgeblättert werden. Diese Funktion ermöglicht dem Leser ein besseres Erleben der Broschüren im Überblick.

„Das neue Gesicht der Wirtschaftsseite ist bewusst nachhaltig und authentisch. Alle Bilder zeigen echte Mittelsachsen, denen man bei uns tatsächlich über den Weg läuft. Das war uns sehr wichtig. Denn wir wollen, dass sich die Region mit der Seite identifiziert und so ist es kein Zufall, dass zum Beispiel Geschäftsführer Dirk Sittner für die Rubrik Unternehmen steht und die Mitglieder des Beirates der Wirtschaftsregion Nachhaltigkeit mit eigenen Worten erklären“, sagt Dr. Lothar Beier, 1. Beigeordneter in der Landkreisverwaltung.
Die Wirtschaftsregion Mittelsachsen ist geprägt von einem vielfältigen Branchenmix. Voraussetzung dafür sind die Menschen vor Ort, ihre Fähigkeiten, ihr gesamtes Können, welches in einem breiten Spektrum an Produkten und Dienstleistungen - von solider und kreativer Handwerksqualität bis hin zu High-Tech-Erzeugnissen Ausdruck findet. Nicht zuletzt übernehmen die Unternehmen Verantwortung für morgen und folgen so dem Prinzip der Nachhaltigkeit – dem Kerngedanken der Homepage.

eingestellt am 13.11.2018

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Pressemitteilung der EKM Entsorgungsdienste
 Kreis Mittelsachsen GmbH

Entleerungstermine für Abfallbehälter

Abfallkalender 2019
(online)

Zu schauen, wann der Nachbar die Mülltonne raus stellt, ist eine Möglichkeit. Unabhängiger ist, wer die Termine im Abfallkalender nachliest.

Für 2019 werden 185.000 der A4-Hefte ab Mitte November durch die Deutsche Post in alle Briefkästen gesteckt. Auch Briefkästen mit dem Werbeverbot und Gewerbetreibende werden beliefert. Einige Gemeinden verteilen den Kalender selbst. In den Gemeinden Lichtenberg und Hartmannsdorf liegen die Kalender an den bekannten Ablageorten aus.

Reklamationen ab Mitte Dezember möglich

Wer bis Mitte Dezember keinen Abfallkalender erhalten hat, wendet sich bitte an die Abfallberatung der EKM unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 03731 2625-41. Pro Briefkasten wird nur ein Kalender verteilt, auch wenn sich mehrere Familien den Kasten teilen. In diesem Fall können ab Ende Dezember zusätzliche Exemplare in den Stadt- oder Gemeindeverwaltungen abgeholt werden.

Der Kalender enthält auf 58 Seiten Abholtermine und zahlreiche Tipps zur Abfallvermeidung und richtigen Trennung. Aus der hinteren Umschlagseite können zwei Doppelkarten für jeweils eine Sperrmüllsammlung herausgetrennt werden. Daran hat sich nichts geändert.

Auch die beliebten Symbol-Aufkleber für die Sammeltouren, die in den Küchenkalender eingeklebt werden können, sind dabei.

Abfallkalender mit dem Klima-Bonus

Es werden für die Kalender ungefähr 26 Tonnen Papier bedruckt. Natürlich Recyclingpapier aus der Papierfabrik Kriebstein in Mittelsachsen. Was Klimaschützer strahlen lässt: Nicht nur das Papier kommt aus der Region, sondern auch der Rohstoff Altpapier. Er beinhaltet Sammelware aus den Blauen Tonnen, die vor den Haustüren der Mittelsachsen abgeholt werden.

eingestellt am 08.11.2018

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Pressemitteilung des Frauenschutzhauses Freiberg

Häusliche Gewalt - Viele Frauen schweigen

Von wüsten Beschimpfungen über Nachspionieren bis hin zu blauen Flecken oder gar schwerwiegenden Verletzungen: Gewalt in den eigenen vier Wänden ist immer noch ein großes Tabuthema. Weltweit ist die Form der sogenannten häuslichen Gewalt, das heißt der Gewalt gegenüber Frauen in der Partnerschaft, am meisten verbreitet.

Aktuelle Statistiken verdeutlichen, dass die Gewalterfahrung für Frauen alltägliche Realität ist. Allein im Landkreis Mittelsachsen wurden 2017 laut Polizeistatistik 456 Straftaten häuslicher Gewalt registriert. Die Dunkelziffer ist hoch, denn nicht jede Frau zeigt gewalttätige Übergriffe an oder sucht Hilfeeinrichtungen auf.

Bei häuslicher Gewalt handelt es sich um ein sehr komplexes System von Gewalt, Machtausübung und Kontrolle, das darauf ausgerichtet ist, die Unabhängigkeit, das Selbstvertrauen und die Selbstbestimmung der betroffenen Person zu untergraben.

Oft ist es ein schleichender Prozess, bei dem der gewaltausübende Partner durchaus subtil vorgeht, die Dosis Stück für Stück steigert. Erst ist alles okay und häppchenweise kommt immer mehr an Demütigung, an Befehlen, an Gewalt hinzu. In der Regel sind Männer dabei Täter, Frauen und Kinder Opfer.

Häusliche Gewalt findet oft hinter verschlossenen Türen statt, am häufigsten erleben Frauen Gewalt in ihrer Familie. Von den Opfern wird sie aus Angst und Scham verharmlost oder gar verschwiegen, weil ihnen der Täter nahesteht. Von Gewalt betroffene Frauen fühlen sich oft allein gelassen. Neben der Angst vor dem Partner, der Sorge um die Kinder oder über das „Gerede“ der Nachbar/innen, Verwandten, Arbeitskolleg/innen kommt häufig noch das Gefühl von Schuld und Ohnmacht hinzu und nicht selten übernehmen die Frauen die Verantwortung für die Gewalttaten des Partners. Die Hemmschwelle, sich zu trennen oder sich Hilfe zu suchen, ist deshalb enorm groß.

Andauernde häusliche Gewalt zwingt Betroffene zu einem Leben in Angst und Isolation. Frauen in Misshandlungsbeziehungen leben in einem permanenten Alarmzustand, insbesondere, wenn sie mit dem Täter unter einem Dach leben: es gibt keinen Ort, an dem sie „sicher“ sind. Betroffene neigen dazu, ihr Verhalten massiv zu kontrollieren, in dem ständigen Bemühen, den „Partner“ nicht zu verärgern oder anderweitig zu Ausbrüchen beizutragen. Dieser Alarmzustand hat sowohl körperliche als auch seelische Auswirkungen, aber auch Auswirkungen auf die Persönlichkeit der Betroffenen, ihr Gefühlsleben, ihr Selbstbild, ihren Selbstwert und ihre sozialen Kontakte.

Es ist richtig und wichtig, bei häuslicher Gewalt Hilfe zu suchen!

So bietet im Landkreis Mittelsachsen das Frauenschutzhaus Freiberg misshandelten Frauen und deren Kindern eine vorübergehende Unterkunft mit beratender und begleitender Unterstützung entsprechend der individuellen Lebenslage und die Chance, die Krisensituation zu überwinden sowie neue Lebensperspektiven zu entwickeln.

Ziel ist es, den Frauen und ihren Kindern nicht nur kurzfristig Schutz sowie eine Unterkunft zu bieten, sondern ihnen auf Dauer eine gewaltfreie und selbstbestimmte Lebensperspektive zu eröffnen.

Telefon: 03731-22561 (24 h täglich)

Ebenso können Betroffene folgende Beratungsmöglichkeiten nutzen:

Polizei:                                                                              110                                         
Interventions- und Koordinierungsstelle:    0371-9185354
Opferhilfe Sachsen:                                        0371-4331698


Veranstaltungshinweis:

Die diesjährige Sächsischen Frauenwoche vom 16. bis 26. November 2018 steht unter dem Motto: “Häusliche Gewalt und sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen“. Dazu finden verschiedene Aktionen sachsenweit statt. Auch der Landkreis Mittelsachsen und die Stadt Freiberg beteiligen sich mit zwei Veranstaltungen:

17.11. 2018 „Schritte für ein gewaltfreies Leben“
Start 10.00 Uhr am Kinopolis zum Rathaus Freiberg und zurück
Wir wollen gemeinsam Kerzen für die Opfer häuslicher und sexualisierter Gewalt anzünden, auch für diejenigen, die sich noch keine Hilfe suchen konnten.

22.11.2018 „Niemand Anderes“ - Frauen sprechen über sexualisierte Gewalt
Filmvorführung vom Medienprojekt Wuppertal - 19:00 Uhr Kinopolis Freiberg

Alle Veranstaltungen finden Sie unter: www.landesfrauenrat-sachsen.de/saechsische-frauenwoche-2018

eingestellt am 06.11.2018

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Pressemitteilung des Regionalbauernverbandes Döbeln-Oschatz e. V.

Nitrit im Brunnenwasser

Liebe Landwirtschaftsinteressierte, Anfang Oktober stand in der Döbelner Presse, dass zwei Proben aus privaten Brunnen in Grunau und Niederstriegis zu stark mit Nitrit belastet sind. Daraufhin wurde ich auch angesprochen.

Leider war es mir nicht möglich über offizielle Wege herauszufinden, wo genau die Brunnen sich befinden. Ich kann daher nur mutmaßen, wie die Überschreitungen der Werte möglich sein können.

Grunau, Niederstriegis sowie fast alle Ortschaften im Altkreis Döbeln und Oschatz sind von Landwirtschaft geprägt. Bis in die Ortschaften herein beherrschen meist Grünland das Bild. Daran schließt sich Ackerland an, welches selbstverständlich mit Marktfrüchten wie Getreide, Raps und Zuckerrüben bestellt wird. Auch Mais zur Gewinnung von Silage und Maiskörnern als Futter werden angebaut.  

Bis zur politischen Wende 1989 wurden die Landwirtschaftsflächen intensiv genutzt. Es gab auch in unserer Region einen relativ hohen Viehbesatz je Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche (LN). Das hat sich in den letzten 25 Jahren doch sehr verändert. Es gibt in den Dörfern noch einige Mutterkuhhalter. Das Jungvieh der wenigen Milchviehbetriebe ist eher wenig draußen zu sehen.

In Sachsen werden gerade noch 0,56 Großvieheinheiten (GV) je Hektar gehalten. Das entspricht ungefähr einer halben Kuh oder 5 Schafe. In der benannten Region, schätze ich ein, wird der Viehbesatz darunter liegen.
Das Grünland wird bis auf Ausnahmen nicht gedüngt. Die Ackerflächen werden natürlich, dem Pflanzenbedarf entsprechend mit Nährstoffen versorgt. Hier muss der Bauer eine Vielzahl von Vorschriften einhalten. Weiterhin muss über die Ausbringung von Düngemitteln Buch geführt werden. Vor der 1. Düngung ist eine Bodenuntersuchung durchzuführen, um den Restgehalt an Stickstoffverbindungen zu ermitteln. Danach wird errechnet wie viel Dünger zur jeweiligen Kultur ausgebracht werden darf. Diese Verfahrensweise macht Sinn, es bringt der Pflanze und auch dem Landwirtschaftbetrieb nichts mehr an Nährstoffen auszubringen. Auch hier muss der Bauer rechnen. Dünger ist teuer und jedes kg zuviel bedeutet höhere Kosten.

Auch das Ausbringen von z.B. Gülle wird vorher genau berechnet. Im Gegensatz zur Meinung vieler Menschen ist auch Gülle ein hochwertiges Düngemittel, welches lebensnotwendige Nährstoffe für die Pflanzen enthält und nebenbei organische Substanzen liefert, die Humus bilden und den Bodenorganismen dienen.

Bei der Ausbringung von Düngemitteln ist ein Abstand zu offenen Gewässern einzuhalten. Das heißt dort darf nicht gedüngt werden. Meist hat der Bauer entlang der Gewässer einen Grünstreifen angelegt.

Was hat das nun alles mit den hohen Nitrit-/ Nitratwerten im Wasser zu tun? Genau kann dies sicherlich nur ein Geologe beantworten, der den Bodenaufbau der Region kennt bzw. untersucht. Boden hat sich über Jahrtausende aufgebaut. Das Grundwasser liegt unter den verschiedenen Bodenschichten. Wenn heute ein „Stoff“ in den Boden gelangt, dauert es je nach Bodenbeschaffenheit zwischen 10 und 50 Jahre bis dieser Stoff im Grundwasser ankommt.

Insgesamt stelle ich fest, dass die Landwirte unserer Region bewusst mit Pflanzennährstoffen umgehen.
Darin bestätigt werde ich vom Deutschen Bauernverband (DBV).

Zitat: „Der Faktencheck des DBV zeigt, dass die Überschüsse in den landwirtschaftlichen Stickstoffbilanzen seit 1990 rückläufig sind. In der Gesamtbilanzierung hat sich der Überschuss im Mittelwert der Jahre 1990 bis 1993 und 2011 bis 2014 um knapp ein Viertel reduziert, in der Flächenbilanz im selben Zeitraum bereits um mehr als
30 Prozent. Dies zeigt die zunehmende Effizienz des Stickstoffeinsatzes in der Landwirtschaft. Entsprechend sei entgegen der öffentlichen Wahrnehmung an den Grundwassermessstellen für Nitrat kein genereller negativer Trend festzustellen, wie der DBV verdeutlicht. Der Anteil an Grundwassermessstellen mit fallenden Nitratkonzentrationen (33,4 Prozent) ist sogar größer als der Anteil mit steigenden (27,7 Prozent). Insgesamt halten 82 Prozent der Messstellen den Nitratschwellenwert von 50 Milligramm Nitrat je Liter ein. Der DBV geht davon aus, dass sich mit der gerade in Kraft getretenen novellierten Düngeverordnung diese positiven Trends verstärken und deutlich beschleunigen.“

Sie haben Fragen, auch zu anderen Themen? Kontaktieren Sie mich! Telefon: 03431 622843

Iris Claassen, Geschäftsführerin Regionalbauernverband Döbeln-Oschatz e.V.

eingestellt am 06.11.2018

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Pressemitteilung der Sächsischen Energieagentur - SAENA GmbH

Attraktive Zuschüsse für Heizungsmodernisierung -
Sächsische Energieagentur informiert und berät.


Dresden, 04.10.2018. Mit Beginn der kühleren Jahreszeit rückt das Thema Heizung in den Fokus. Ist Ihre Heizungsanlage betriebsbereit und läuft optimal? Oder gehören Sie zu den Eigentümern, deren Anlage ausgetauscht oder dringend modernisiert werden müsste? Die Prüfung durch einen qualifizierten Fachbetrieb kann Klarheit bringen. Zusätzliche unabhängige Beratung zu möglichen Heizsystemen, Optimierungsmöglichkeiten,
Nutzung erneuerbarer Energien und aktuellen Förderprogrammen bekommen Sie kostenfrei bei der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder per Telefon 0351 49103179.

Fördermöglichkeiten für neue Heizungsanlagen oder Optimierungen
Hausbesitzer erhalten finanzielle Zuschüsse für die Erneuerung oder Optimierung einer alten Heizungsanlage.
Als Erneuerung der Heizungsanlage gilt dabei der erstmalige Einbau einer Brennwertheizung oder einer Kombination aus Brennwerttechnik und erneuerbaren Energien. Für die verbesserte Anlageneffizienz bietet z. B. die KfW-Bank im „Heizungspaket“ einen Zuschuss von 15 Prozent auf die gesamten Investitionskosten oder ein sehr zinsgünstiges Darlehen an. Heizungsanlagen, die ausschließlich auf Basis erneuerbarer Energien arbeiten, werden über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit Zuschüssen bis 4.500 € gefördert. Soll die bestehende Heizungsanlage "nur" optimiert werden, z. B. durch eine nachträgliche Wärmedämmung von ungedämmten Rohrleitungen oder die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs, werden 10 Prozent der anfallenden Kosten von der KfW bezuschusst. Das BAFA fördert mit 30 Prozent den Ersatz von Heizungs-Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen im Zusammenhang mit
einem hydraulischen Abgleich.

Die Experten der Sächsischen Energieagentur beraten individuell, kostenfrei und herstellerneutral, welche innovativen Heizungssysteme oder aktuellen Förderbausteine für Ratsuchende in Frage kommen könnten.
Die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH ist ein vom Freistaat Sachsen und der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – SAB gegründetes unabhängiges Kompetenz- und Beratungszentrum. SAENA informiert
und berät kostenfrei sächsische Unternehmen, Kommunen und private Haushalte rund um die Themen Energie, Energieeffizienz und Einsatz erneuerbarer Energien.

Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH
Pirnaische Straße 9, 01069 Dresden
Telefon: 0351 4910-3179
Telefax: 0351 4910-3155
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.saena.de

eingestellt am 11.10.2018

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
Ref. Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung

Karriereportal Mittelsachsen Amtsblätter

eingestellt am 06.09.2018

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
Ref. Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung

Pilot-Projekt „kleine Baumeister“ ein voller Erfolg – Fortsetzung kann folgen

Foto1 PM10 RückblickMittelsachsen: Die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen brachte Grundschülern im April die regionaltypische Baukultur mit einer Pilot-Projektreihe nah. Für alle Beteiligten waren die vier Projekttage an verschiedenen Grundschulen ein voller Erfolg. Dabei wurden mehr als 70 Zweit- und Drittklässler als „kleine mittelsächsische Baumeister“ ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises Mittelsachsen und den LEADER-Managements initiierte die Nestbau-Zentrale das Projekt „kleine Baumeister“ für Grundschulen in Mittelsachsen. Ziel ist es, schon den jungen Landkreisbewohnern Wissen zur regionaltypischen Bauweise und Entstehung dörflicher Strukturen sowie traditionellem Handwerk zu vermitteln.

In vier Grundschulen in Marbach, Eppendorf, Seifersbach und Großweitzschen fand vom 11. bis 25. April jeweils ein erlebnis- und lehrreicher Projekttag mit Schülern der zweiten und dritten Klasse statt. Fachlich unterstützt wurde die Nestbau-Zentrale durch Architekt Norbert Dittrich aus Oederan. „Für mich war es spannend, so ein neuartiges Projekt zu entwickeln und zu begleiten. Die Arbeit mit den Kindern hat mir viel Spaß gemacht und zu einer freudigen Abwechslung im Arbeitsalltag beigetragen“, resümiert der erfahrene Architekt die Zusammenarbeit mit den Schulen und der Nestbau-Zentrale.

Schon vor dem jeweiligen Projekttag wurden die Schüler mit Sammelboxen für „kleine Baumeister“ ausgestattet und konnten Naturmaterialien sammeln. Alle Boxen waren zu den Projekttagen gut gefüllt und es zeigte sich, wie vielseitig Material beim Bauen verwendet werden kann. Nestbau-Koordinatorin Josefine Tzschoppe stimmte die Kinder zu Beginn des jeweiligen Projekttages ein. „Im ersten Teil konnten die Kinder zunächst erfahren, wie ein Dorf entsteht und wie traditionelle Häuser und Höfe gebaut werden. Anschließend stellten die Schüler echte Lehmziegel im Kleinformat her“, fasst Tzschoppe den Vormittag zusammen. „Die Ziegel sowie ein detailliertes Modell eines Dreiseithofes zum Auf- und Abbauen verbleiben in den jeweiligen Schulen und können auch zukünftig für den Unterricht genutzt werden. So wirkt unser Projekttag nicht nur langfristig, sondern auch nachhaltig.“

Nach dem Mittagsessen besuchten die Kinder ortsansässige Handwerker, natürlich ausgestattet mit schützenden gelben Bauhelmen für kleine „Nestbauer“. Beim Dorfrundgang vor bzw. nach dem Besuch der Handwerker schauten sich alle Schüler wissbegierig im Ort um und konnten das Gelernte auch gleich praktisch anwenden. Begriffe wie Fledermausgaube oder Satteldach sind für die Kinder nun keine Fremdwörter mehr. Außerdem erhielten die Kinder einen Einblick in typische Handwerkstätigkeiten von Tischlern, Dachdeckern und Zimmermännern und durften selbst aktiv werden. So entstanden unter anderem Wegweiser, Schieferherzen und kleine Insektenhotels. Die fleißigen Baumeister wurden am Ende des Tages mit einem kleinen Geschenk und einem Baumeister-Diplom von der Nestbau-Zentrale belohnt.

Zur Nachhaltigkeit des Projekts trägt auch bei, dass es im kommenden Jahr fortgesetzt werden soll. Interessierte Grundschulen des Landkreises können sich dafür mit der Nestbau-Zentrale in Verbindung setzen. „Wir würden uns freuen, wenn wir auch im nächsten Jahr wieder mit kleinen Baumeistern lernen können, wie in Mittelsachsen gebaut wurde und gebaut wird. Vorher bereiten wir jedoch noch unsere Veranstaltungsreihe zum „ländlichen Bauen“ im Spätsommer oder Herbst vor. Für alle Nestbauer in Mittelsachsen, die gerade eine Immobilie sanieren oder noch nach passenden Anreizen zum Bauen suchen“, blickt Projektleiterin Anja Helbig optimistisch voraus. Alle Infos zur Nestbau-Zentrale gibt es im Internet unter www.nestbau-mittelsachsen.de.

Die Nestbau-Zentrale ist ein Modellprojekt des Landkreises Mittelsachsen im Rahmen des Bundeswettbewerbs Land(auf)Schwung und über folgenden Kontakt erreichbar:

Rosa-Luxemburg-Straße 1, 04720 Döbeln
Telefon: 03431 / 70 571 58
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fotos & Text: Nestbau-Zentrale Mittelsachsen

eingestellt am 22.05.2018

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Pressemitteilung der EKM Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH

Gift im Müll treibt die Entsorgungskosten in die Höhe und gefährdet die Gesundheit
Energiesparlampen und Co. gehören zur Schadstoffsammlung

Alle Haushaltsabfälle aus den schwarzen Tonnen des Landkreises Mittelsachsen landen in der Restabfallbehandlungsanlage Chemnitz. Dort wird der Restabfall getrocknet, zerkleinert, gesiebt und sortiert.

Holz, Schrott und feste Bestandteile wie Steine und Glas werden aussortiert und verwertet. Der Rest wird als Ersatzbrennstoff verbrannt. Energetisch genutzt, sagt der Abfallwirtschaftler fachmännisch.

Das ist alles kein Problem. Denn in Deutschland werden Grenzwerte und die Reinhaltung der Luft streng überwacht. Probleme gibt es, wenn giftige Stoffe im Restmüll landen, die dort nichts zu suchen haben. Sie stecken in kleineren Elektrogeräten, Schaltern, Batterien, Energiesparlampen und Quecksilber-Fieberthermometern.

Alarm wurde Ende Januar 2018 bei der Eingangskontrolle einer Verwertungsanlage geschlagen. Der Anteil an giftigem Quecksilber in den Ersatzbrennstoffen aus Chemnitz war zu hoch. Ersatzbrennstoffe mit zu hohen Schwermetallgehalten müssen teuer entsorgt werden. Letzten Endes werden diese Kosten auf die Verursacher übertragen. Kurz die Abfallgebühren könnten steigen. Und das trifft alle.

Gifte in der Mülltonne verschwinden zu lassen, ist unverantwortlich. Die Mitarbeiter an den Fließbändern in der Verwertungsanlage Chemnitz werden nichts ahnend den Quecksilberdämpfen ausgesetzt, wenn Fieberthermometer und Energiesparlampen auf den Fließbändern zerbrechen.

Beides ist unnötig! Giftige Abfälle können kostenlos abgegeben und schadlos entsorgt werden.

  • alte Elektrogeräte auf allen Wertstoffhöfen
  • Arzneimittel, Energiesparlampen, Chemikalien usw. am Schadstoffmobil und im Zwischenlager für Sonderabfall in Freiberg, Schachtweg 6
  • Batterien in jedem Supermarkt oder Baumarkt
  • Energiesparlampen in vielen Baumärkten

Wenn Sie sich unsicher sind, welcher Abfall wohin gehört, fragen Sie die Abfallberater der EKM:

EKM Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH: 03731 2625-41 und 42 oder www.ekm-mittelsachsen.de

eingestellt am 22. Mai 2018

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Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen

„Machen Sie mit“
Wo bleibt mein Geld? – Weitere Teilnehmer für die größte freiwillige Haushaltserhebung gesucht

Sie wollten schon immer einmal wissen, wofür genau Sie Ihr Geld ausgeben und wie viel Sie tatsächlich für Lebensmittel, Miete oder Freizeitaktivitäten aufwenden? Oder Sie möchten erfahren, wo noch Einsparpotentiale bestehen und sich nebenbei auch ein kleines Taschengeld verdienen? Dann melden Sie sich jetzt für die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2018 an!

Die Mitarbeit von Haushalten aus allen sozialen Schichten wird benötigt, welche freiwillig im 3. oder 4. Quartal Auskunft über ihre Lebensverhältnisse und Verbrauchsgewohnheiten geben. Teilnehmende Haushalte erhalten eine Geldprämie in Höhe von 80 € sowie am Ende des Erhebungszeitraumes auch einen genauen Überblick über ihr verfügbares Einkommen.

Die EVS ist die größte freiwillige Haushaltserhebung der amtlichen Statistik, die nur alle fünf Jahre stattfindet.
Sie liefert eine zuverlässige Planungsgrundlage für viele Bereiche der Sozial-, Steuer- und Familienpolitik.
Die Ergebnisse der EVS werden vor allem auch als entscheidende Grundlage für die Festlegung des Regelbedarfs für das Arbeitslosengeld II, für die Berechnung des Verbraucherpreisindex und für die Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung verwendet.

Egal, wie viel Sie verdienen oder ausgeben, ob Sie allein oder mit Ihrer Familie zusammen leben, ob Sie jung oder alt sind, ob Sie studieren, einer Arbeit nachgehen, Arbeit suchen oder bereits im Ruhestand sind: Alle können sich an der bundesweiten EVS 2018 beteiligen!

Nur mit Ihrer Mithilfe können aussagekräftige Informationen über die Lebenssituation der privaten Haushalte in Deutschland gewonnen werden. Diese fließen unmittelbar in Entscheidungen der Sozial-, Steuer- und Familienpolitik ein und betreffen damit letztlich das persönliche Leben von uns allen.

Auskünfte zur EVS 2018 und das Teilnahmeformular finden Sie unter www.statistik.sachsen.de/html/18283.htm oder www.evs2018.de. Gern stehen wir Ihnen telefonisch unter der kostenlosen Hotline: 0800 033 25 25
zur Verfügung.

eingestellt am 04.05.2018

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
Regionalmarketing & ländlicher Raum

Vereine stellen zahlreiche Anträge im Land(auf)Schwung-Kleinprojektepool
Fördergesellschaft Regio Döbeln e. V. spricht Antragsstopp für 2018 aus

Anfang November rief die Fördergesellschaft „Regio Döbeln“ e.V. Vereine und andere Institutionen im ländlichen Raum auf, Projekte für eine Förderung über den Kleinprojektepool für das Jahr 2018 einzureichen.

In den darauffolgenden drei Monaten wurden 29 Projektanträge angemeldet.

„Mit dem Kleinprojektepool und seinem vereinfachten Antrags- und Abrechnungsverfahren wollen wir Vereine auf dem Land an die Projektarbeit heranführen. Wir freuen uns, dass dies im vorigen Jahr bei 24 Vorhaben sehr gut geklappt hat.“, sagt Dr. Manfred Graetz, Vorsitzender der Fördergesellschaft Regio Döbeln e.V. „So vielfältig wie unser Landkreis ist, so vielfältig sind die beantragten Projekte. Ob ein Treffpunkt „Guck & Quatsch“, ein Schachspiel für Kinder, das Projekt Blumen statt Beton einer Gartenanlage oder ein Fotowettbewerb – alle Projekte tragen dazu bei, die Gemeinschaft zu fördern.“, führt Graetz weiter aus.

Auf Grund des großen und gewachsenen Interesses von Vereinen an einer Förderung von Kleinprojekte für das Jahr 2018 ist das derzeit zur Verfügung stehende Budget ausgeschöpft. Es ist geplant den Kleinprojektepool in Zukunft wieder aufzulegen.

Die bisherigen Beispiele, die im Rahmen des Kleinprojektepools unterstützt wurden sind unter: www.landaufschwung-mittelsachsen.de/kleinprojekte/beispiele.html zu finden.

eingestellt am 09.02.2018

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