Parken in Döbeln  -  Stadt der kurzen Wege

Wissen Sie, wo Sie in Döbeln parken wollen?
Von allen 2.648 Parkplätzen in der Innenstadt sind es max. 5 Minuten zu Ihrem innerstädtischen Ziel.
Auf den öffentlichen städtischen Parkplätzen in der Innenstadt ist die erste Stunde gebührenfrei. Jede weitere angefangene volle Stunde kostet 0,50 Euro.

pdfRechtsverordnung der Stadt Döbeln über die Festsetzung der Gebühren für das Parken

pdfParkmöglichkeiten in der Stadt Döbeln (Stadtzentrum und angrenzende Bereiche)

  gebührenpflichtige städtische Parkplätze

  Niedermarkt
  Obermarkt
  Marktstraße
  Ritterstraße
  Ritterstraße/Rosa-Luxemburg-Straße
  Zwingerstraße

 

24  
27  
32  
40  
135  
28  

 

  Stellplätze mit Parkscheibe

  Obermarkt
  Lutherplatz
  Franz-Mehring-Straße
  Sörmitzer Straße

 

 

13  
31  
22  
25  

         

  größere Privatparkflächen

  Parkhaus Ritterstraße
  Parkhaus Sparkasse
  Rosa-Luxemburg-Straße/Amtsgericht
  Rosa-Luxemburg-Straße/Stadtbad
  VR-Bank Mittelsachsen
  Schillerstraße (Penny) 
  Rosa-Luxemburg-Straße (Edeka)
  Sörmitzer Straße (Krankenhaus)
  Fichtestraße (WelWel)
  Kaufland

 

365  
26  
50  
150  
20  
70  
63  
40  
220  
263  

 

  freie Parkplätze

  Körnerplatz
  Schillerstraße
  Steigerhausplatz
  Theodor-Kunzemann-Straße
  Oschatzer Straße 
  Fichtestraße
  Bahnhof Zentrum
  Muldenstraße

 

 

37  
30  
600  
200  
200  
45  
20  
26  

         

  Behindertenstellplätze (Innenstadt)

  Bahnhofstraße/Rudolf-Breitscheid-Straße
  Breite Straße
  Busbahnhof
  Lutherplatz
  Marktstraße
  Obermarkt
  Niedermarkt 
  Ritterstraße
  Rosa-Luxemburg-Straße (Edeka)
  Ritterstraße/Rosa-Luxemburg-Straße
  Schillerstraße
  Stadthausstraße
  Straße des Friedens - Post
  Theaterstraße
  Zwingerstraße

 

2  
1  
1  
1  
1  
2  
2  
2  
6  
2  
1  
2  
1  
1  
1  

     

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Wanderwege

Rundwanderweg 2

Technitz - Miera - Großbauchlitz - Technitz
6 km

  • Vom Dorfplatz Technitz in Richtung Seniorenheim den Mulderadweg bis zum Wanderweg nach Miera folgen.
  • In Miera rechts in den Feldweg Richtung Großbauchlitz einbiegen und bis zur Zschepplitzer Straße folgen. 
    Hier muss man leider ca. 350 m an der B 175 entlang ohne Gehweg laufen, dabei wird die Auffahrt zur B 169 gequert.
  • Nach Beginn der Ortschaft Döbeln kann der Gehweg bis zur Schnitterstraße genutzt werden.
  • In die Schnitterstraße einbiegen und über den Lindenberg bis zur Alexanderstraße zum Mulderadweg wandern.
  • Dann dem Mulderadweg bis Technitz, Dorfplatz folgen.

 pdfRundwanderweg 2 - Karte

   
09 05 28 Rundweg2 1 09 05 28 Rundweg2 2


Die Geschichte des Döbelner Riesenstiefels

Das ursprüngliche Schuhmacherhandwerk hat seinen "goldenen Boden" inzwischen verloren – moderne Schuhfabriken befriedigen heutzutage die Massen-Schuhwünsche.
Früher war das alles noch ganz anders. Ende des 19. Jahrhunderts gab es beispielsweise allein in Döbeln über 150 Schuhmacher. Das Schuhmacherhandwerk erlebte eine Blüte und mit ihr der Drang nach Zur-Schau-Stellung handwerklicher Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Die Entstehungsgeschichte des Döbelner Riesenstiefels ist nicht mit gekrönten Häuptern verbunden, wie es in Dresden 1889 der Fall war, als 12 Schuhmacher zum 800. Geburtstag vom Königshaus Wettin ein übergroßes Schuhwerk anfertigten und ihren Majestäten zelebrierten. Mit einem "König" seines Schuhmacher-Handwerks aber auf jedem Fall. Das Döbelner Exemplar ist untrennbar mit dem Namen eines Mannes verbunden:

Ferdinand ReichelA F.Reichel

Ferdinand Reichel war Gründer und Ehrenvorsitzender des Sächsischen Schuhmacher-Innungs-Verbandes, zugleich Obermeister der Döbelner Schuhmacher-Innung und kann heute als "Vater des Döbelner Riesenstiefels" bezeichnet werden. Er hatte die Idee dazu und war maßgeblich an deren Umsetzung beteiligt.

Es fanden sich sechs Mitstreiter, die, neben ihm, als sogenannte "Stiefelbau-Kolonne" in die Geschichte der Stadt Döbeln eingegangen sind: Die Meister Gustav Hoferichter, Ernst Schmalfuß, Karl Bräuer und Paul Naumann aus Döbeln sowie Paul Rasser aus Kattnitz und der Merschützer Reinhold Dietze.

Anlass war das 600-jährige Jubiläum der Schuhmacher-Zwangs-Innung zu Döbeln, verbunden mit einer großen Fachausstellung im August 1925.
In insgesamt 750 Arbeitsstunden werkelte die Stiefelbaukolonne von Januar bis August 1925 an dem Prachtexemplar. Unterstützt wurden sie von fast 20 sächsischen Firmen, u. a. der Firma Herm. Ungethüm Nachf. und dem starken Willen, etwas Großartiges zu vollbringen.
10 ganze Rinderhäute für das Oberleder sowie 184 Pfund (92 kg) Bodenleder wurden verarbeitet.
Und die Ausmaße des Döbelner Riesenstiefels verdeutlichen das Geleistete:Urkunde bearbeitet

A Stiefelbauer

Sohlenlänge 190 cm
Sohlenbreite 73 cm
Absatzlänge 45 cm
Schafthöhe 5 m
Schafthöhe  heruntergekrempelt 3,70 m
Stulpenumfang oben 5 m

Das Sporenrad hat einen Durchmesser von 50 cm.
Der Boden ist doppelt genäht mit 20 m Wäscheleine.

 

Die Premiere am 01. August 1925 wurde dann zum erwartet großen Erfolg. Alle bestaunten das Meisterwerk, dessen Zweck die Erbauer mit folgendem Grußwort beschrieben:

"… Wir haben den großen Jubiläumsstiefel … unter großen Mühen und Opfern geschaffen, um unseren Gästen und Hans Sachs zu zeigen, was das Schuhmacher-Kleingewerbe mit eiserner Willenskraft noch zu leisten vermag. Wir wollen damit unserem Nachwuchs ein großes Vorbild sein …"

A FestumzugIn den Folgejahren erlangte der Döbelner Riesenstiefel in Sachsen und weit darüber hinaus Berühmtheit. Auf so manchem Umzug oder Volksfest wurde er stolz gezeigt und war ein besonderes Zeugnis der Döbelner Schuhmacherkunst. 

1946 lässt die russische Besatzungsbehörde den Stiefel aus dem Rathaus entfernen. Er wird im Stadt- und Heimatmuseum Wappenhenschstift in der 2. Etage aufgestellt. Leider wurde in dieser Zeit der wertvolle Riesenleisten zerstört.
Am 19. Mai 1952 schließt das Museum seine Pforten und muss wegen der sowjetischen Kommandantur binnen weniger Tage geräumt werden. Das Museumsgut wird auf dem Dachboden des Rathauses und im Saal des Vereinshauses in der Schillerstraße untergebracht. Der Riesenstiefel steht nun in der Eingangshalle des Rathauses.
Wann der Stiefel aus der Rathauseingangshalle verschwunden ist und im Bauhof eingelagert wurde, ist heute nicht mehr genau nachvollziehbar. Eine Handwerker-Leistungsschau sollte ihn dann jedoch 1957 zu "neuem Leben erwecken".
Vier Leisniger Schuhmacher: Gottfried Lisker, Kurt Frohberg, Fritz Neidhardt und
Walter Kahlert holten den Riesenstiefel nach Leisnig. Anschließend an das Leisniger Heimatfest, wo der Döbelner Riese das absolute Prunkstück war, wurde dieser als Leihgabe Döbelns dem Kreismuseum, der Burg Mildenstein zur Verfügung gestellt. So fand der Döbelner Riesenstiefel im sogenannten "Stiefel-Zimmer" auf der Burg in Leisnig über Jahrzehnte seinen Standort.

Nach 1990 wurden Stimmen laut, die die Eigentumsrechte Döbelns am Riesenstiefel betonten.
Ab 1993 verhandelte die Stadt Döbeln mit der Sächsischen Schlösser- und Burgenverwaltung Dresden und den Verantwortlichen der Burg Mildenstein über die Rückführung des Riesenstiefels. Im Februar 1998 wurde die Eigentumsfrage zugunsten der Stadt Döbeln geklärt und ein langfristiger Leihvertrag mit dem Museum des staatlichen Schlossbetriebes Burg Mildenstein abgeschlossen. Dieser war bis zum 31.12.2012 vereinbart.

Transport 82Durch umfangreiche Umbau- und Restaurationsmaßnahmen auf der Burg, konnte der Döbelner Riesenstiefel vor Ablauf der vereinbarten Leihdauer nach Döbeln zurück gebracht werden.
Am 29. März 2010 verfolgten zahlreiche Schaulustige und Geschichtsfreunde die "Rückholaktion" von Leisnig nach Döbeln. Der Schuhgigant wurde unter dem Blitzlichtgewitter zahlreicher Fotografen von der, auf Kunsttransporte spezialisierten, Dresdner Spedition Hasenkamp verpackt und nach Döbeln transportiert.



Nach 53 Jahren Aufenthalt auf Burg Mildenstein in Leisnig, im 85. Jahr seiner Fertigstellung und ersten Präsentation, steht er nun wieder im Döbelner Rathaus.
Von April bis August 2012 wurde er dann von der Dresdner Lederrestauratorin Beate Rieß und ihrer Mitarbeiterin Stephanie Schonnop umfangreich und in aller Öffentlichkeit saniert. Dabei wurde auch das gesamte "Innenleben" ausgetauscht. Eine maßgefertigte Aluminiumkonstruktion im Inneren gibt ihm seitdem wieder Stabilität. 

Restaurationsbild 1 klein Restaurationsbild 3 klein Stiefelbefüllung

Wanderwege

Rundwanderweg 1

Technitz - Möckwitz - Miera - Technitz
5,5 km

  • In Technitz am Dorfplatz beginnend verläuft der Weg am Friedhof vorbei bis zur Bischofswiese auf dem Mulderadweg.
  • Nach der 2. Bahnunterführung führt rechts ein Weg mit ein paar Stufen in den Wald hinein.
  • Im kräftigen Anstieg verläuft der Weg Richtung Möckwitz, quert dabei die Straße nach Westewitz und endet am Gut in Möckwitz.
  • Weiter der Straße in östlicher Richtung folgen bis nach Miera.
    (Hier schließt sich der westliche Rundwanderweg 2 und Rundwanderweg 3 an. Gesamtlänge ab hier 9,2 km bzw. 7,8 km)
  • Um den Ort Miera herum und dann nach links in den Kreuzweg einbiegen. Der Weg führt bergab zum Mulderadweg und wieder rechts nach Technitz.

pdfRundwanderweg 1 - Karte

   
09 05 28 Rundweg1 1 09 05 28 Rundweg1 2

Veranstaltungsstätten

Veranstaltungszentrum Staupitzbad

Staupitzbad 1899Das Staupitzbad an der Töpfergasse 4 (erreichbar über die Külzstraße) ist eines der traditionsreichsten Döbelner Tanzlokale der vergangenen Jahrzehnte. Generationen von Tanzlustigen aus Döbeln und der gesamten Umgebung haben sich hier an den Wochenenden amüsiert.

Heute befindet sich in dem Gebäude eine modernes Veranstaltungszentrum, welches Besucher auch aus vielen Teilen Sachsens anlockt.

 

StaupiKontakt:

Veranstaltungszentrum Staupitzbad
Töpfergasse 4, 04720 Döbeln

Tel.: 03431 574758

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