29. Juni 2022

Plakat TestzentrumStadt schließt Testzentrum

Die Stadtverwaltung Döbeln reagiert auf die ab Juli 2022 kostenpflichtigen Coronatests. Aufgrund dessen schließt das städtische Testzentrum im Ratskeller ab Freitag, den
1. Juli 2022. "Mehr als 15 Monate haben wir mit diesem Angebot einen wichtigen Beitrag für unsere Bürgerinnen und Bürger sowie die gesamte Stadt geleistet. Da sich das Infektionsgeschehen allerdings entspannt hat und die Nachfrage stetig zurückgegangen ist, gehen wir nun diesen Schritt", erklärt Oberbürgermeister Sven Liebhauser. Da die Tests für die meisten Personen ab Juli 3 Euro kosten sollen, gehe er zudem von einer weiter sinkenden Resonanz aus. Liebhauser bedankt sich für den Einsatz aller Beschäftigten, die den Betrieb durch ihr Engagement abgesichert haben. "Das ist nicht selbstverständlich gewesen und verlangt Respekt."

Am 19. März 2021 hatte das Testzentrum im Ratskeller zum ersten Mal geöffnet. Seither wurden rund 27.100 Tests durchgeführt - 500 davon waren
positiv (1,85 %). In Zeiten hoher Infektionszahlen waren bis zu sechs Mitarbeiter an zwei Stationen im Einsatz, um bis zu 250 Testungen pro Tag durchzuführen.
"Der organisatorische und logistische Aufwand war hoch - das gesamte Team hat alles souverän gemeistert", so Liebhauser.

Noch bis Donnerstag, den 30. Juni 2022 hat das städtische Testzentrum im Ratskeller geöffnet und bietet von 7- 12 Uhr kostenfreie Tests an.  

Für Bürgerinnen und Bürger gibt es in Döbeln auch ab Freitag weiterhin Testangebote. So hat beispielsweise die Schnell-Teststation auf dem Edeka-Parkplatz an der Rosa-Luxemburg-Straße weiterhin geöffnet. www.schnelltest-dl.de

Kostenlose Schnelltests sollen in Deutschland künftig weiter für vulnerable Gruppen möglich sein, darunter auch Kinder bis fünf Jahre, Frauen im ersten Trimester der Schwangerschaft und Besucher von Kliniken und Pflegeheimen, Haushaltsangehörige von Infizierten, Bewohner von Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sowie Menschen, die sich nicht impfen lassen können. Die Länder haben laut Bundesgesundheitsministerium die Möglichkeit, die Eigenbeteiligung von 3 Euro auch für weitere Gruppen zu übernehmen.

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