17. Mai 2019

„Walduferviertel“ – Erschließung eines neuen Baugebietes in Döbeln

Ein Interview mit Hans-Joachim Egerer, Döbelns Oberbürgermeister, Thomas Gogolla, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Döbeln und Torsten Kurth, Immobilienspezialist der Kreissparkasse Döbeln

Herr Egerer, am 9. Mai traf sich der Hauptausschuss des Döbelner Stadtrates zu einer nichtöffentlichen Sitzung, bei der es unter anderem um die weitere Nutzung des ehemaligen Zuckerfabrikgeländes in der Döbelner Westvorstadt ging. Welche Neuigkeiten können Sie verkünden?

Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer: Das von Ihnen angesprochene Gebiet liegt bereits seit vielen Jahren brach und so freue ich mich, dass die Kreissparkasse Döbeln auf diesem Gelände neue Baugrundstücke erschließen möchte. Das neue Baugebiet soll „Walduferviertel“ heißen und damit die Nähe zum Wald und zur nahen Flussaue ausdrücken.

Wird dieses Angebot benötigt?

Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer: Die Anfragen von Bauwilligen, die innerstädtisches Bauland suchen, sind weiterhin zahlreich. Im Eigenheimstandort „Sörmitzer Au“ wird derzeit der letzte Bauabschnitt erschlossen. Es stehen nur noch wenige Grundstücke zur Verfügung. Auch das Wohngebiet „Sonnenterrassen“ wird von jungen Familien sehr gut nachgefragt. Unsere Marketingstrategie besteht darin, Interessenten aus der Region und den umliegenden Großstädten, insbesondere aus dem Dresdner Raum kostengünstiges Bauland anzubieten. Döbeln besitzt eine hohe Lebensqualität, auf kurzem Weg sind hier alle Einrichtungen bequem erreichbar, die vor allem von jungen Familien im täglichen Leben benötigt werden. Ja, wir benötigen dieses Angebot, um unsere Stadt weiter nach vorn zu bringen.

Herr Gogolla, warum hat sich die Kreissparkasse Döbeln zur Schaffung eines neuen Baugebietes entschlossen?

Thomas Gogolla: Unsere Kundenberater spiegeln uns regelmäßig wider, dass der Bedarf nach Baugrundstücken und der Wunsch nach Wohneigentum weiterhin sehr hoch sind. Wie bereits erwähnt, können wir dem Wunsch aufgrund der hohen Nachfrage jedoch immer seltener nachkommen. Unserem Immobilienspezialisten, Herrn Torsten Kurth, ist die Fläche der ehemaligen Zuckerfabrik schon seit längerer Zeit aufgefallen. Auf der Suche nach Lösungsansätzen für unsere Kunden, haben wir Verbindung mit dem Altgrundstückseigentümer „Südzucker“ aufgenommen.
Dabei standen wir im steten Kontakt mit der Stadt Döbeln.

Bestätigung fanden wir auch in der sehr guten Resonanz auf der Baumesse „HAUS“ im Frühjahr 2019. Vor allem Besucher aus den umliegenden Großstädten haben ein reges Interesse an Grundstücken in unserer Region gezeigt. Gerade in Leipzig, Dresden und dem Umland stehen kaum noch bezahlbare Immobilien oder Grundstücke zum Verkauf. Durch die sehr gute Verkehrsanbindung sehen wir die Chance unsere Stadt und Region zu stärken.

Herr Kurth, glauben Sie, dass dieses Gebiet attraktive Baugrundstücke für Interessenten bietet?

Torsten Kurth: Das Leben wird sich auch in Zukunft in vielen Facetten ändern.
Aber eines wird auch in 100 Jahren noch so sein – der Tag hat nur 24 Stunden.
Eine urbane Wohnlage mit der Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten, Schulen, Kindergärten und Freizeitmöglichkeiten wird zukünftig einen immer größeren Wert erlangen. Nur mit einer zentralen Lage kann man alle Annehmlichkeiten unserer Stadt nutzen. Das neue Baugebiet bietet genau diese Vorteile.

Mit dem „Walduferviertel“ kann eines der letzten großen innerstädtischen Baugebiete in Sachsen erschlossen werden. Es hebt sich besonders durch seine exklusive Lage ab. Durch die ruhige und idyllische Gegend neben dem Mulde-Radweg profitieren die Anwohner von der Nähe zur Natur. Nah sind gleichzeitig die wichtigsten Verkehrsanbindungen A 14, B 169, B 175 sowie die Bahnanbindungen und öffentliche Einrichtungen, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten. Eine solche Lage muss man in Sachsen lange suchen.

Ein besonderes Plus für spätere Bauherren bietet weiterhin das ebene Relief, was sich positiv auf den Neubau auswirkt.

Wie viele Grundstücke entstehen konkret?

Torsten Kurth: Wir befinden uns derzeit in der Planung dieses Projektes.
Nach aktuellem Stand könnten über einen Erschließungszeitraum von 8 bis 10 Jahren über mehrere Bauabschnitte verteilt ca. 70 Grundstücke erschlossen werden.

Herr Gogolla, wie geht es nun weiter?

Thomas Gogolla: Nach erfolgreichem Verlauf des Bebauungsplanverfahrens könnten bereits ab dem 3. Quartal 2020 die Erschließungsarbeiten für den ersten Bauabschnitt beginnen. Wir arbeiten sehr eng und aktiv mit der Stadt und den anderen öffentlichen Behörden zusammen, um dieses Projekt weiter voranzubringen.

Herr Kurth, ab wann kann man sich bei Interesse an Sie wenden?

Torsten Kurth: Ich habe bereits die ersten Anfragen zum neuen Baugebiet vorliegen. Interessenten können sich natürlich gern an mich wenden. So habe ich die Möglichkeit, bereits im Verfahren zur Änderung des Bebauungsplanes Kontakt mit Interessenten aufzunehmen.

Ihr Ansprechpartner:
Torsten Kurth
Immobilienspezialist
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(Pressemitteilung der Sparkasse Döbeln)

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