07. Januar 2020

GS Döbeln Ost neuGrundsatzentscheidung für Schulstandort Döbeln-Ost

Gleich für den zweiten Tag des neuen Jahres hatte Döbelns Oberbürgermeister Sven Liebhauser den Stadtrat zu einer Sondersitzung einberufen. Dort wurde ein Grundsatzbeschluss zum Schulstandort Döbeln-Ost gefasst.

Dieser Grundsatzbeschluss besteht aus insgesamt sechs Punkten:

Neubau einer zweizügigen Grundschule mit Hort am Schulstandort Döbeln-Ost.

Etablierung einer 1,5-zügigen Lernförderschule mit Hort am Schulstandort Döbeln-Ost, das bedeutet Umzug der Schloßbergschule nach Döbeln-Ost. Dabei ist noch zu klären, ob für die Lernförderschule ebenfalls ein Neubau errichtet wird oder ob das jetzige Grundschulgebäude komplett saniert wird.

Errichtung einer angemessenen Sportstätte für beide Schulen.

Errichtung der notwendigen Außenanlagen für beide Schulen.

Die Verwaltung wurde beauftragt, ein sogenanntes Werkstattverfahren durchzuführen. In diesem Werkstattverfahren sollen vier Planungsbüros Lösungsvorschläge erarbeiten, wie die Gebäude und Freiflächen auf dem zur Verfügung stehenden Areal angeordnet werden könnten.

Aus dem städtischen Haushalt werden 70.000 Euro zur Durchführung des Werkstattverfahrens und der darauf aufbauenden europaweiten Ausschreibung des Planungsauftrages zur Verfügung gestellt.

Mit dem Grundsatzbeschluss folgten die Stadträte einem Vorschlag der Verwaltung, der im November 2019 im Hauptausschuss und im Dezember im Stadtrat vorgestellt wurde.

Ebenfalls zur Diskussion stand ein Antrag von Stadträten der Fraktion Wir für Döbeln, SPD/Linke/Grüne und FDP/Freie Wähler zum Thema Grundsatzentscheidung Sanierung oder Neubau Grundschule Döbeln-Ost.

In der Sitzung hatten Oberbürgermeister und Verwaltung noch einmal die Sachlage umfangreich dargestellt. Dazu gehörte auch, dass die Förderschule seit Jahren ein erhebliches Kapazitätsproblem auf dem Schloßberg hat. Eine notwendige Erweiterung von Schule und Mehrzweckhalle ist auf Grund des begrenzten Platzangebotes auf dem Schloßberg nicht möglich. 

In der nächsten Zeit werden nun alle notwendigen Schritte zur Durchführung des Werkstattverfahrens und der daran anschließenden Ausschreibung des Planungsauftrages vorbereitet.

Für die konkrete Umsetzung aller baulichen Maßnahmen müssen sicherlich etwa zehn Jahre in Betracht gezogen werden.

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