Stadtmuseum/Kleine Galerie | Ausstellungen

Ausstellung vom 23. September 2022 bis 30. Dezember 2022
in der Galerieetage

Wilhelm Stumpe
(1907 - 1963)

W. Stumpe 1955 bearbeitet
Lehren, Gestalten und Bewahren

Eine Ausstellung zum Leben und Wirken des Döbelner Lehrers Wilhelm Stumpe
zwischen Unterricht und Stadtmuseum.

Wilhelm Stumpe war Döbelner Archivar, engagierter Lehrer, interessierter Heimatforscher, begeisterter Maler und Kunsthandwerker.

Aquarelle und Zeichnungen, kunsthandwerkliche Laubsägearbeiten, handgezeichnete Karten und Pläne, selbst entworfenes und gebautes Spielzeug, zahlreiche Fotos und Plakate vermitteln die Vielseitigkeit des beruflichen Engagements und eigener Interessen, verbunden mit den privaten Lebensinhalten.

In der Ausstellung wird dabei einerseits die kreative Kraft sichtbar, andererseits die sich verändernden Lebensinhalte, -gewohnheiten und -bedürfnisse seiner Persönlichkeit gegenüber dem digitalen Zeitalter heute - bemerkenswert auch vor dem Hintergrund von wechselnden politischen Systemen wie Kaiserreich, Weimarer Republik, Nazidiktatur und der DDR in ihren Anfangsjahren. Lebenshinhalt und Lebensziele Friedrich Wilhelm Stumpes lassen sich wohl auch mit den drei Worten zusammenfassen: Lehren, Gestalten, Bewahren, die auch das Motto der Ausstellung bilden.

Die Exponate des umfangreichen, sehenswerten Gesamtwerkes stammen aus dem Nachlass seiner Tochter Ursula Plate und dem Stadtmuseum Döbeln.

 

Zwingergäßchen bearbeitet alte Bäume48 bearbeitet W. Stumpe 58 bearbeitet
     
Bauernhöfe bearbeitet  220630 A3 Seite 1 klein Strand bei Borkenhagen 1948 bearbeitet kleiu

Biografie

19. Mai 1907

geboren in Dresden als Sohn des Schriftsetzers Friedrich Stumpe und seiner Frau Minna, Hausangestellte bis zur Eheschließung.

1914 - 1919

Besuch der Volksschule

1920 - 1927

Besuch des Lehrerseminars in Dresden

1928

Erste Dienststelle als Aushilfslehrer in Ponickau an der Elbe

1929 - 1934

Lehrer in Döbeln an der Knabenschule auf dem Schloßberg,
Erste Wohnung: Leipziger Straße 9

Februar 1935

Heirat mit Ilse Hofmann, Telefonistin im Postamt Dresden bis zur Eheschließung,
gemeinsame Wohnung Am Pferdeberg 7 in Döbeln

April 1938

Geburt der Tochter Ursula

September 1939

Einzug zur Wehrmacht, im letzten Kriegsjahr Verlust des linken Auges

Dezember 1945

Heimkehr nach amerikanischer Gefangenschaft

Januar 1946

Heimarbeit: Kinderspielzeug, Malbücher und Kalender für Kinder; Mitarbeiter am Döbelner Heimatmuseum (damals im Wappenhenschstift), später Museumsleiter; Mitarbeit beim Staatlichen Komitee für Denkmalpflege; Sektionsleiter der Döbelner Heimatfreunde; AG-Leiter für Geschichte an der Karl-Marx-Oberschule; Teilnahme an Kunstausstellungen des Kreises Döbeln ab ca. 1949

1951 - 1953

Stadtarchivar in Döbeln

September 1953

Lehrer für Kunsterziehung an der Großbauchlitzer Schule "Valentina Tereschkowa"

3. November 1963

verstorben

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